Alle Jahre wieder: Mit dem Weihnachtsgeschäft gehen auch vermehrt häufigere Rücksendungen einher. Einerseits gehört die Option, Ware zurückzusenden, elementar zum Online-Shopping dazu. So haben nicht wenige Händler:innen auch in diesem Jahr ihre Rücksendefristen ausgedehnt und etwa auch die Zeit nach dem Weihnachtsfest verlängert – sollte das erworbene Geschenk etwa keinen Anklang bei den Liebsten finden.
Andererseits sind Retouren für Händler:innen auch weiterhin mit großem Aufwand verbunden. Aus diesem Grund habe für einen Großteil der Handelstreibenden das Thema Retourenvermeidung „höchste Priorität“, wie die EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2023“ ergab.
Kommentar schreiben
Antworten
Aber nur 5 bis 10 Euro sind ein Witz, es ist wesentlich mehr!
Bitte auch mal die Arbeitszeit berechnen, die verlorenen Kunden, die sauer sind, die vielen Telefonate und die vielen Stunden der netten Formulare, um nach 5 Monaten wenigstens einen Teil der Kosten wieder rein zu bekommen. Ganz zu schweigen von der erneuten Versendung der Ware, auch wenn wir dazu nicht verpflichtet sind, der Kunde ist weg, wenn das einmal passiert...trau rig, die Politik muss hier dringend etwas ändern. Kontaktlose Zustellung? Was soll das....0,19 cent für eine Unterschrift möchte DHL von uns Händlern nun?
Dazu die endlosen Diskussionen bei z.B. "Katzenhaaren auf den Textilien, die komplett zusammen geknautschen Hemden, die wieder umständlich gebügelt, gefaltet und eingetütet werden müssen, nicht wieder eingeschnürten Corsagen usw. Wir rechnen da leider min. 30-40 EUR pro RRetoure im Textilbereich:- (
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Auch wenn auf einige wenige einzelne Branchen eingegangen wird, ist auch dort die Spannbreite enorm.
Es gibt nun mal Artikelbereiche , da sind die Retourenquote und die damit verbundenen Kosten praktisch Null, in anderen Branchen machen sie fast 50% aus. Aber selbst im Bereich Fashion gibt es solche und solche.
Zudem wird eigentlich jedes Jahr eine andere Zahl kolportiert. Zuletzt waren es durchschnittlic h 15 Euro Kosten pro Retoure, die durch die Presse gingen - was wohl auch weit realitischer ist, betrachtet man Kosten für Hin- und Rückversand, Verpackung, Retourenprüfung , Aufbereitung, Wieder-Einlager ung, administrative Kosten für Auftragsbearbei tung und Buchhaltung, nicht erstattbare Transaktionskos ten von Marktplätzen, Zahlungsprovide rn und ERP-Dienstleist ern, Entsorgungskost en etc. Und diese Zahl von durchschnittlic h 15 Euro dürfte wegen der Inflation ja kaum gesunken sein - ganz im Gegenteil...
Und vor allem sind Retouren negativer Umsatz, der Liquidität, Marge und Gewinn schmälert.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Daß nicht wenige der Händler die Rücksendefriste n verlängert haben, liegt ggf. daran, daß sie von Marktplätzen wie Amazon dazu gezwungen werden.
Wie kann man sich erklären, daß die Gesamtkosten pro Retoure unter 10 Euro liegen, wenn diese Summe Hin- und Rücksendekosten und Personalaufwand umfasst und 25-50% nicht mehr als Neuware verkäufliche Produkte neu beschrieben, fotografiert und günstiger angeboten werden müssen?
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben