Unsere Welt ist digital und wird noch digitaler. Das gilt auch für einen Teil unseres sozialen Austauschs und Miteinanders sowie für die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen. Im Netz nutzen viele Privatpersonen, Medienhäuser, Influencer:innen und Unternehmen soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok, YouTube oder auch LinkedIn, um verschiedenste Inhalte zu präsentieren, zu teilen oder einzuordnen.
Doch nicht für jede:n sind diese Inhalte leicht oder selbstverständlich zugänglich. Die Informationen sind schlichtweg nicht barrierefrei. „Jeder stand schon einmal vor einer digitalen Barriere. Ein unlesbarer Text, weil der Kontrast zum Hintergrund zu gering war. Eine unverständliche Erklärung zur Bedienung einer Software. Ein zu kleiner Button, den Sie auf Ihrem Smartphone wiederholt verfehlen. Kommt dann noch eine körperliche oder kognitive Beeinträchtigung hinzu, sind solche Barrieren nicht zu überwinden“, erläutert etwa das Projekt Teilhabe 4.0, ein Schulungsportal zur digitalen Barrierefreiheit.
Doch digitale Barrieren können und sollten abgebaut werden – damit Informationen und Inhalte für alle nutzbar sind, die selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sind. Dass Menschen aufgrund einer Behinderung nicht benachteiligt werden dürfen, ist bereits in unserem Grundgesetz verankert, es gibt überdies weitere gesetzliche Grundlagen für Barrierefreiheit. Die Social-Media-Portale bieten dafür bereits selbst einige Funktionen. Unternehmen und Creator:innen können ihre Inhalte und Designs aber auch inklusiver erstellen und teilen und damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Schwer ist das nicht, insbesondere, wenn es von Anfang an bei der Erstellung bedacht wird – wir geben einen Überblick und Tipps.

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