T-Shirts mit Batman-Logo, Tassen im R2-D2-Design und Kunstdrucke mit Motiven aus Herr der Ringe – mit großen Marken lassen sich große Margen erzielen. Es ist aber Vorsicht geboten, wenn man als Online-Händler oder Hersteller von bekannten Namen profitieren will. Das Geschäft mit den Lizenzen ist ein Milliardengeschäft, das spätestens seit George Lucas mehr als ein zweites Standbein für die Rechteinhaber ist. Das lassen sich diese fürstlich entlohnen – auch und gerade, wenn es darum geht, Dritten bei unberechtigter Nutzung auf die Finger zu hauen. Besonders kompliziert wird es aber vor allem in den Grauzonen.
George Lucas ist an allem Schuld. Nein, nicht nur an den unsäglichen Star-Wars-Episoden I bis III, sondern vor allem an der Tatsache, dass Filmeinnahmen heutzutage nicht nur an den Kinokassen gemacht werden. Eine wichtige Rolle spielen mittlerweile auch T-Shirts, Tassen, Schlüsselanhänger, Videospiele, Kostüme und Lego. Allein bis zum Start von „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“ wurden mit Merchandise zur Filmreihe 20 Milliarden Dollar eingenommen. Bis einschließlich 2018 (aktuellere valide Zahlen variieren stark) wurden mit dem Verkauf von Star-Wars-Produkten mehr als 70 Milliarden US-Dollar eingenommen. Star Wars ist das erfolgreichste Film-Franchise der Welt und steht im Guinessbuch der Weltrekorde. Und warum ist George Lucas Schuld? Weil er schon 1977 erkannt hat, dass das große Geld im Beiwerk liegt. Er verzichtete damals auf große Anteile der Kinoeinnahmen, um im Gegenzug die Rechte für Merchandising und Lizenzen zu erhalten. Heute wird sein Vermögen auf über 5 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Was das mit Online-Händlern zu tun hat? Nun, diese können heute mehr denn je von dieser Entwicklung profitieren. Ein gutes Beispiel dafür ist das Unternehmen Spreadshirt, das T-Shirts mit Wunschmotiven bedruckt, mittlerweile aber auch Lizenzware verkauft. „Der Bereich Lizenzen ist jung bei Spreadshirt. Wir sind aber sehr stolz darauf, dass wir zuletzt ein mittleres zweistelliges Wachstum pro Jahr zu verzeichnen hatten“, sagte Olivia Schusser, damals Senior Licensing Manager Europe bei Spreadshirt, schon 2018 im OHN-Interview. „Wir bauen das Geschäft stetig aus und nehmen auch andere Länder ins Visier. Außerdem leisten Lizenzen in Sachen Image und Glaubwürdigkeit einen großen Beitrag zur Marke Spreadshirt, was wiederum unsere Marktposition stärkt.“
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Welche Internetseiten unterstützen da mit Abfragen ohne das halbe Markenregister einsehen zu müssen?
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