Händler sollten Flexibilität bieten
Online-Shops haben mehrere Möglichkeiten, das Retourenverhalten ihrer Kundschaft zu beeinflussen: So können gezielte Aufklärung und gezielte Hinweise gegen die vorhandene Unwissenheit helfen. Auch die Kommunikation nach der erfolgten Rückgabe kann Unsicherheiten ausräumen. Für jene, für die vor allem Geschwindigkeit zählt, könnten Händler auch digitale Geschenkkarten bzw. Gutscheinlösungen nach der Retoure anbieten. Dadurch können sie nicht nur zügig die Kosten erstatten, sondern die finanziellen Auswirkungen von Rückgaben reduzieren und gleichzeitig Wiederholungskäufe fördern.
„Bei der bevorstehenden Shopping-Hochsaison mit Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten können wir von einem Boom bei den Rücksendungen ausgehen – einschließlich einer Menge an Artikeln, die letztlich auf dem Müll landen. Den Händlern stehen eine Vielzahl von Rückgabeoptionen zur Verfügung und sie müssen die Verbraucher über Möglichkeiten aufklären, die nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praktikabel sind“, kommentiert Al Gerrie, CEO von ZigZag Global.
„Angebote zu Wiederverkauf, Reparatur oder Verleih und die Ermutigung der Verbraucher, diese Optionen zu nutzen, werden die Käufer motivieren, verstärkt auf umweltfreundliche Rücksendeoptionen zu setzen – gleichzeitig hilft das den Händlern, ihre Sales zu sichern. Wenn wir die Verbraucherpräferenzen in den Vordergrund stellen, lassen sich die Auswirkungen dieses Zielkonflikts zwischen Nachhaltigkeit und Kosten verringern.“ Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage bleibt der Kostenfaktor kaufentscheidend. Eine flexible Retourenpolitik trage letztlich dazu bei, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die für sie beste Entscheidung treffen können.
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