Wer online einkauft, tut dies hierzulande besonders gern per Gastzugang: Eine Studie der Such- und Vergleichsplattform für Firmensoftware GetApp ergab, dass 62 Prozent der Deutschen am liebsten als Gast bezahlen wollen. In Frankreich wiederum geht der Trend in eine ganz andere Richtung, 61 Prozent der französischen Befragten bevorzugen einen Account mit Nutzername und Passwort bei dem jeweiligen Online-Anbieter.
Sogenannte Social-Sign-Ins, also der Login über Social-Media-Plattformen, seien indes nicht besonders beliebt: Nur 9 Prozent nutzen hierzulande lieber die Anmeldung über ein vorhandenes Social-Media-Profil, beispielsweise Facebook, für die Kaufabwicklung.
Insgesamt wurden für die GetApp-Erhebung im Juni dieses Jahres 3.164 Verbraucherinnen und Verbraucher aus Frankreich, Australien und Deutschland über 18 Jahre befragt, die mindestens einmal pro Monat online shoppen.
Kommentar schreiben
Antworten
Die Daten, die im Checkout erhoben werden - Name, Anschrift, Emailadresse, ggf. Telefonnummer z.B. für Speditionsanlie ferung - werden doch sowieso für die Abwicklung der Bestellung erhoben, und müssen gemäß Aufbewahrungspf lichten 6-10 Jahre gespeichert bleiben.
Auch im sog. "Kundenkonto" im Onlineshop wird idR. nichts anderes gespeichert, als in den aufzubeahrenden Buchhaltungsdat en. Die kann und wird jeder Händler auch in gewissen Grenzen auswerten - z.B. um Umsatzentwicklu ngen von Stammkunden zu sehen oder auch Fehlentwicklung en (z.B. notorische Retourenverursa cher) zu erkennen.
Wer für ein Online-Kundenko nto weitere Daten abfragt wie Facebook-Login, Geburtsdatum, Geschlecht, Interessen etc. macht dies ganz offen zu Marketingzwecke n - der sogenannten Personalisierun g von Angeboten und Werbung. Wer das ausfüllt, ist selbst schuld.
Ihre Antwort schreiben