Im Sommer isst jeder gern Eis, klar. Aber warum ist auch Milch ein Verkaufsschlager bei hohen Temperaturen? Thomas Michahelles von wetter.com beschäftigt sich mit der Analyse von Wetter-Daten und deren Nutzung für den Online-Handel. Im Interview erklärt er, was Händler ohne Eis jetzt im Sommer tun müssen, wie sich der Klimawandel auf den E-Commerce auswirkt und ob und wann der Kühlschrank irgendwann für uns die Getränke bestellt.
OnlinehändlerNews: Der Sommer ist da: Kann man übliche vermeintliche Verkaufsschlager prognostizieren, die immer wieder bei hohen Temperaturen gekauft werden?
Thomas Michahelles: Bei hohen Temperaturen sind natürlich klassische Sommerartikel wie Sonnencreme, Bademode, Eiscreme oder Grillprodukte sehr beliebt. Hinzu kommen Kaltgetränke aller Art. Interessanterweise gehört dazu auch Milch, wie wir in einem unserer Projekte herausgefunden haben. Bei Joghurt dagegen nimmt die Kaufbereitschaft bei steigenden Temperaturen ab. Das zeigt, dass selbst bei ähnlichen Produktkategorien Wettereffekte konträr ausfallen können.


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