Nachhaltige Maßnahmen, um Umwelt- und Klimaschutz zu fördern, sind für Unternehmen längst nicht mehr nur ein „nice to have“ – mittlerweile ändern sich die Verbraucherwartungen verstärkt dahingehend, dass mehr Wert auf einen positiven ökologischen Fußabdruck beim Shopping gelegt wird. Zahlreiche große E-Commerce-Unternehmen setzen sich unter anderem aus diesem Grund ehrgeizige Klimaziele, etablieren aber auch gezielt Prozesse, um hier einen Wandel herbeizuführen. Otto beispielsweise gestaltet Lieferungen CO2-neutral, Zalando setzt auf nachhaltige Verpackungen, Ikea veranstaltet unter diesem Motto ein Anti-Shopping-Event zum Black Friday.
Dennoch stellt sich gerade für viele kleinere und mittlere Unternehmen im E-Commerce die Frage, ob und wie sie überhaupt grüner werden können, ohne vielleicht gleich derart umfangreiche und kostenintensive Umstrukturierungen vorzunehmen. Mit Sarah Liebetanz,COO der Firma Edon, die Nachhaltigkeitslösungen für Online-Shops entwickelt haben, sprachen wir über den Wandel von Bedürfnissen, deren Auswirkungen auf den Umsatz und Methoden, wie sich Firmen für das Thema Nachhaltigkeit engagieren können – mit einfachen Mitteln und möglichst ohne dies als bloße PR-Maßnahmen abzutun.
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