4. Agile Strukturen
Nicht erst seit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen entwickelt sich eine neue Arbeitswelt, in der ganze Unternehmen immer häufiger dezentral organisiert sind. Teams in den unterschiedlichsten Größen arbeiten dann an einer Vielzahl von Projekten, manchmal über den ganzen Globus verteilt und in unterschiedlichen Zeitzonen.
Während Legacy-Plattformen, in diesem Fall also traditionelle CMS-Systeme, häufig Silos schaffen, die die effektive Zusammenarbeit von Personen aus verschiedenen Abteilungen oder sogar innerhalb derselben Abteilung einschränken, sollte ein modernes Web-CMS aktiv dabei helfen, diese Barrieren abzubauen und agile Strukturen in der Zusammenarbeit von Teams zu fördern. Beispielsweise, indem Rollen und Berechtigungen definiert, Hypothesen getestet oder kurzfristige Änderungen an Kampagnen vorgenommen werden können.
Außerdem brauchen Redakteure ein CMS, mit dem sie ihre Inhalte erstens schnell auf den Markt bringen und das zweitens eine visuelle Bearbeitungsoberfläche bietet, mit der sie Inhalte unkompliziert an die Anforderungen unterschiedlicher Kanäle und Zielgruppen anpassen können. Entscheidend ist hierfür ein intuitiv bedienbarer Content-Editor, über den sich nicht nur Inhalte, sondern kanalübergeifende Experiences kreieren lassen.
5. Sicherheit
In unserer digital geprägten Welt ist gerade für Unternehmen, deren Präsenz sich vorwiegend online abspielt, ist Sicherheit einer der kritischen Faktoren bei der Auswahl neuer Technologie-Lösungen. Veraltete Content-Management-Plattformen jedenfalls, von denen noch immer erstaunlich viele im Einsatz sind, weisen immer wieder gravierende Sicherheitslücken auf und sind deshalb nicht selten ein beliebtes Ziel von Cyber-Kriminellen.
Traditionelle CMS-Plattformen sind zumeist eng mit dem Server verbunden und stellen so per se ein größeres Sicherheitsrisiko dar. Bei einem modernen Web-CMS hingegen sind Frontend und Backend nicht miteinander verbunden. Diese Architektur sorgt dafür, dass bei einem Angriff “lediglich” ein einzelner Bereich betroffen ist und es die Angreifer wesentlich schwerer haben, zum Backend-Server durchzudringen.
Das moderne CMS – eine Zukunftsinvestition!
E-Commerce-Brands und Onlinehändler müssen bei ihrer Entscheidung für ein Content Management System eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen. Fakt ist: Der Trend einer wachsender Vielzahl an Touchpoints sowie der steigende Anspruch der Konsument:innen an das originelle, kanalübergeifende Storytelling von Marken sind Trends, die sich nicht mehr umkehren lassen. Entsprechend ist eine flexible, unabhängige Lösung – beispielsweise in Form eines Headless CMS – in gewisser Weise eine Absicherung für die Zukunft.
Über den Autor
Dominik Angerer (26) ist Co-Founder und CEO von Storyblok. Nachdem er für große Agenturen als Full-Stack-Entwickler gearbeitet hatte, gründete er das Unternehmen im Jahr 2017. Dominik ist zudem aktives Mitglied in der Open-Source-Community und einer der Organisatoren von StahlstadtJS.
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