1. Diversity: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
2. Auf derselben Party sein – und auch zum Tanzen aufgefordert werden
3. Amazon: „Schlicht und ergreifend richtig“
4. Ikea: „Keine beliebige Option“
5. Otto schafft ein Gegengewicht zu Hass und Hetze
6. So lässt sich Diversität im Unternehmen leben
7. Den unbewussten Vorurteilen begegnen
8. Entscheidungsfindung: „Hierarchie ist selten ein guter Ratgeber“
9. „Vielfalt schafft keine Harmonie“
10. Bei kleinen Dingen einen großen Unterschied machen
11. Das sind die wichtigsten inklusiven Maßnahmen für Unternehmen
Dazugehören, mitreden, gleiche Chancen und Wertschätzung erfahren – einige Firmen stellen diese Ideale öffentlichkeitswirksam als Teil der eigenen Unternehmenskultur heraus. Beispielsweise solidarisierten sich aufgrund der Tötung von George Floyd viele Unternehmen im Juni öffentlich mit der Black-Lives-Matter-Bewegung. Ebay hielt kürzlich explizit einen Händlerinnen-Workshop ab, Ikea feiert jedes Jahr den Weltfrauentag und Amazon und Otto behandeln beispielsweise durch Initiativen oder Kampagnen bewusst oder gar bewusst unaufgeregt Themen wie Vielfalt und Inklusion.
Wie wichtig das Engagement in diesem Bereich sein kann, zeigte sich jüngst bei Zalando: Nach Rassismus-Vorwürfen ehemaliger Angestellter leitete der Modehändler eine umfangreiche Untersuchung ein. Dabei stieß er auf Fälle, in denen diskriminierende oder unsensible Sprache sowie Äußerungen oder Handlungen aufkamen, die unterschwellig oder unbeabsichtigt Vorurteile gegenüber Personen aus unterrepräsentierten Gruppen ausdrücken. Zalando zog Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen, eine davon ist, sich künftig verstärkt für Vielfalt und Inklusion einzusetzen.
Doch was ist überhaupt gemeint, wenn von „Diversity & Inclusion“ die Rede ist, wie werden Vielfalt und Inklusion im Firmenalltag verstanden und gelebt und wie lassen sie sich voranbringen? Darüber haben wir mit Amazon, Ikea, Otto und Dr. Julia Sperling, Expertin für Diversity und Inklusion sowie Partnerin bei der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company, gesprochen.

Kommentar schreiben