Viele Händler kennen es sicherlich: Der Kunde kauft in ihrem Online-Shop auf Rechnung ein, erhält die Ware – doch das Geld kommt nicht an. Das Problem ist nicht neu: Bereits 2010 gaben 20 Prozent der befragten Online-Händler in einer Ibi-Research-Studie an, dass 75 bis 100 Prozent ihrer Rechnungen nicht beglichen werden. Jedes dritte Unternehmen gab dagegen an, dass nur maximal fünf Prozent der Rechnungsbeträge nicht beglichen werden. Böswilligkeit verorten die befragten Unternehmen allerdings nicht unbedingt bei ihren Kunden: Drei von vier Befragten geben an, dass schlichtweg vergessen wird, die Rechnung zu begleichen. Ähnlich viele Unternehmen (72 Prozent) geben aber auch an, dass die Kunden die Zahlung absichtlich hinauszögern.
Heute liegen aber andere Gründe vor, wenn Kunden ihre Rechnungen nicht begleichen, wie Sebastian Ludwig, CEO DACH bei Coeo Inkasso, erklärt. „Grundsätzlich muss man schon ganz klar sagen, dass, vor allem im Online-Handel, vorsätzliches Nichtzahlen und unkontrolliertes Konsumverhalten neben einem kurzfristigen Liquiditätsengpass die Hauptgründe für das Ausbleiben einer Zahlung sind“, so Ludwig. Die Zahl der offenen Forderungen ist dabei beachtlich: Über drei Millionen Forderungen übernahmen deutsche Inkassounternehmen im Jahr 2019, Coeo Inkasso wurde nach eigenen Angaben mit über 1,2 Millionen Forderungen beauftragt.
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