Amazon hat klare Richtlinien, wenn es um die Zusammenführung von Produkten geht. Zusammenführbare Artikel müssen generell gleich sein, sich allerdings in mindestens einer Eigenschaft unterscheiden (z. B. Farbe, Größe etc.). Ebenso sollte man sich die Frage stellen, ob der Kunde die einzelnen Varianten auf der Produktdetailseite erwarten würde. Als Daumenregel lässt sich sagen, dass auf Amazon die Produkte zusammengehören, die der Kunde auch im stationären Handel in derselben Ecke des Ladens erwarten würde.

Besonders im Modebereich erwartet der Kunde ähnliche oder artverwandte Produkte. Wer ein T-Shirt sucht, erwartet wie auch im stationären Handel die Auswahl verschiedener Größen auf der gleichen Seite. Eine eigene Verkaufsseite für jede Größe (S, M, L usw.) macht keinen Sinn, da der Kunde dann noch mal auf die Suche nach seiner Größe gehen muss. Das wäre schließlich in etwa so, als wenn ein Modegeschäft die Größe S eines Shirts in der einen Ecke des Ladens auslegt und Größe M auf der anderen Ladenseite. Genauso gehören Produkte zusammen, die sich lediglich in der Farbe unterschieden. So kann man in einigen Kategorien zwei Varianten-Filter (Varianten-Themes) einstellen.
Eine Zusammenführung bietet sich ebenso an, wenn es sich um das gleiche Produkt in unterschiedlichen Designs handelt. Auch hier würde der Kunde erwarten, die einzelnen Ausführungen auf der gleichen Seite zu finden. Meist kann hierfür die Variantenerstellung die Varianten-Theme-ID Farbe genutzt werden.

Child-Produkte bieten sich auch an, wenn es das Produkt in unterschiedlichen technischen Ausführungen gibt, die aber denselben Zweck dienen. Eine Deckenleuchte, die es mit drei und vier Leuchtelementen gibt, lassen sich sinnvoll auf einer Produktseite zusammenfassen.
Auch wenn sich Produkte lediglich bezüglich ihrer Leistungsdaten unterscheiden, ist es empfehlenswert, alle Varianten unter einer Parent-Seite zu bündeln. Bei einem PC, der mit unterschiedlichen Festplattenkapazitäten angeboten wird, lassen sich die einzelnen Varianten zusammenfassen – denn auch im lokalen Geschäft würde man die PC-Varianten im selben Regal anbieten.



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