4. Kaffeepause per Videochat
Es ist eben schon angeklungen: Gerade die soziale Interaktion mit den Arbeitskollegen ist ein nicht zu unterschätzender Teilbereich des eigenen Arbeitstages. In Ihrer Homeoffice-Kolumne im Spiegel hat Margarete Stokowski einen (von vielen) wertvollen Ratschlag, was hier helfen kann: „Schaffen Sie sich alles, was Ihnen fehlt, so gut es geht: Rituale, Austausch, soziale Kontrolle, gemeinsame Kaffee- und Raucherpausen (via Skype). Verabreden Sie sich mit anderen HeimarbeiterInnen zum Chatten oder Telefonieren“.
Die eine oder andere Routine lässt sich ja auch im Homeoffice aufrecht erhalten:
Auch ein gemeinsamer Chat mit den Kollegen kann helfen. Damit er gerade bei Aufgaben, die viel Konzentration erfordern, nicht ablenkt, sollte der allerdings nicht dauerhaft an sein.
5. Ein Homeoffice-Platz fürs Kind
Gerade bei geschlossenen Schulen und Betreuungseinrichtungen müssen viele Eltern aktuell die Hürde meistern, zu arbeiten und gleichzeitig die eigenen Kinder zu beaufsichtigen. Das geht selten einfach zusammen. Zdf.de hat dazu einige Ideen aufgeschrieben: Sind die Kinder schon alt genug, kann ein Tagesplan helfen, wann welche Aufgaben für wen dran sind. Wer nicht alleinerziehend ist, kann sich mit dem Partner bei der Betreuung abwechseln. Hier und da kann man Arbeitstätigkeiten eventuell auf Zeiten legen, in denen die Kinder schlafen. Streaming-Dienste und Hörspiele können hier natürlich auch helfen. Wer die Kinder im Blick behalten und beschäftigen will, kann ihnen auch einen eigenen kleinen Homeoffice-Platz einrichten.
6. To-Dos und Have-Dones
Um produktiv zu bleiben, ist es hilfreich, die eigenen Aufgaben und Ziele im Blick zu behalten. Dabei können Listen helfen, auf denen man sich einerseits die jeweiligen To-Dos schreibt und gleichsam auch eine „Hab-ich-geschafft“-Liste, die bringt nämlich ein gutes Gefühl und damit weitere Motivation. Möglich ist auch eine Tafel oder ein Whiteboard, falls vorhanden, auf dem man sich Aufgaben notiert und diese nach Erledigen wegwischt.
Der Austausch mit Vorgesetzten und Kollegen über gemeinsame Ziele hilft zudem bei der Priorisierung von Aufgaben.
7. Die eigene Arbeitsweise reflektieren
Jobs und Arbeitsweisen unterscheiden sich natürlich, deshalb lassen sich Tipps schwerlich für alle gleich umsetzen. Somit bleibt es auch eine wichtige Tagesaufgabe, sich selbst immer mal wieder etwas zu reflektieren und achtsam darauf zu schauen, wie die aktuelle Arbeitssituation einen fordert und fördern kann und sich im Zweifel dann neue Lösungen zu überlegen.
In diesem Sinne: #StayAtHome und ran an die #HomeOfficeChallenge.
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