Ergänzende Produktvorschläge: Das Cross-Selling
Wenn man sich als Kunde in die Tiefen des Internets begibt, um ein Produkt zu kaufen, ist es nicht selten, dass produkt-ergänzende Wünsche erst entstehen, wenn sie durch genau solche Produkt-Ergänzungsvorschläge angepriesen werden. Solche Ergänzungs-Käufe nennt man Cross-Selling. In einem Beispiel veranschaulicht: Begibt man sich in einem Online-Shop auf die Suche nach einem kleinen Tisch und zwei Stühlen für den Balkon, dann erscheinen unter Umständen auf der Seite mit der detaillierten Produktbeschreibung des Möbel-Sets weitere Angebote – da werden zum Beispiel Sonnenschirme, Sonnenschirmständer oder Abdeckhauben für die Kleinmöbel offeriert. Auch im Bereich Fashion und Mode werden auf den Produktseiten einzelner Kleidungsstücke gerne passende Accessoires und weiter Cross-Selling-Artikel präsentiert.
Durch dieses sogenannte Cross-Selling, also den „Querkauf“, können Händler ihren Absatz und somit auch den Umsatz steigern. Daher sind solche Anzeigen ergänzender Artikel, die inhaltlich an gesuchte oder bereits gekaufte Produkte anknüpfen, als Marketing-Strategien (nicht nur im Online-Handel) sehr beliebt. Hintergrund dieser Verkaufstaktiken ist, das Interesse der Kunden zu wecken und sie an bestimmte Zusatz-Produkte zu erinnern, die im Zuge des eigentlichen Artikelkaufs sinnvoll wären.
Bei der Anwendung der Cross-Selling-Strategie ist wichtig zu beachten, dass die Kunden durch die Präsentation des zusätzlichen bzw. ergänzenden Sortiments nicht erschlagen werden. Sobald Verbraucher den Überblick verlieren, schwinden erst die Geduld, dann die Kaufentscheidung und zuletzt sie selbst aus dem Shop. Online-Händler sollten den Fokus daher auf wenige aber zweckmäßige und logische Ergänzungen legen. Das motiviert den Verbraucher und hilft letztendlich dem Anbieter.
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