Was planen Temu und Shein jetzt?
Um sich dennoch weiterhin auf dem lukrativen US-Markt zu behaupten, müssen die chinesischen Unternehmen jetzt schnell handeln. So kündigte Temu bereits an, die Verantwortung über den Versand in die USA verstärkt auf die Händler:innen umzulagern. Mit dem „Half-Custody“-Modell würde Temu nur die Plattform bieten, die logistischen Prozesse aber abtreten.
Shein lancierte sein Marktplatzmodell in den USA bereits 2023, jedoch bisher mit verhaltenem Erfolg. Um angesichts der drohenden weiteren Umsatzeinbußen fortbestehen zu können, ist es wahrscheinlich, dass das Unternehmen sich jetzt verstärkt hierauf konzentriert. Die Frage ist, ob US-Konsument:innen bereit sind, den Markt, welcher weiterhin durch Amazon beherrscht, aber gleichzeitig durch Temu aufgemischt wird, mit noch einem weiteren chinesischen Anbieter zu teilen.
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