Die noch junge, zweite Amtszeit des US-Präsidenten Donald Trump hat bereits jetzt gravierende Auswirkungen auf die chinesischen E-Commerce-Giganten Temu und Shein. Direkt nach der Ankündigung zur Abschaffung der De-Minimis-Freigrenze stürzten die Verkäufe um bis zu 40 Prozent ab. Für den Billigmodeanbieter Shein steht jetzt sogar der für Ostern avisierte Börsengang auf dem Spiel.
Unsicherheit bremst Konsumlaune der US-Verbraucher:innen
Anfang Februar kündigte US-Präsident Donald Trump einen wirtschaftlichen Kurswechsel an. Um die heimische Wirtschaft gegenüber der Flut von Billigwaren aus China zu stärken, sollte hierfür die Zollfreigrenze von 800 US-Dollar, die sogenannte De-Minimis-Regelung, abgeschafft werden. Zusätzlich sollen Waren aus China mit einer Zoll-Gebühr von zehn Prozent belastet werden.
Die Ankündigung schlug schnell Wellen. Zwar ruderte Trump mittlerweile wieder zurück und gewährte der Umsetzung einen Aufschub, bis die Zollbehörden auf den deutlich gestiegenen Verwaltungsaufwand vorbereitet seien – doch die Unsicherheit spiegelt sich bereits jetzt im Konsum wider.
Wie Daten des Zahlungsanalyse-Unternehmens Bloomberg Second Measure belegen, brachen die Verkäufe Sheins um bis zu 41 Prozent ein. Bei Temu belief sich der Rückgang auf immerhin 32 Prozent.
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