Seit Anfang Juli erhebt die EU einen Pauschalzoll von drei Euro pro Warenkategorie auf Kleinsendungen unter 150 Euro – eine Reaktion auf die Billigimport-Flut von Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress. Offizielle Zahlen sprechen von einem deutlichen Rückgang. Bei den deutschen Händler:innen fällt das Bild allerdings gemischt aus.
Laut französischem Zoll ist die Zahl der importierten Billigpakete seit Einführung der Regelung um 30 bis 40 Prozent gesunken, bei Temu sogar um rund die Hälfte. Eine Studie im Auftrag des Handelsverbands Österreich beziffert zudem den volkswirtschaftlichen Schaden, den die Billigplattformen verursachen, auf mehrere hundert Millionen Euro jährlich. Ob einheimische Händler:innen davon aber wirklich profitieren, ist unklar.
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