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Temu und Shein erreichen Rekordanteil am deutschen Online-Handel

Veröffentlicht: 07.07.2026
imgAktualisierung: 07.07.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
07.07.2026
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ca. 1 Min.
Apps asiatischer Online-Marktplätze, Temu, Shein, Aliexpress
dimarik / Depositphotos.com
Temu, Shein und AliExpress kommen in Deutschland auf einen Rekordumsatzanteil – die Verbraucherstimmung stagniert.


Asiatische Shoppingplattformen bauen ihre Position im deutschen Online-Handel weiter aus. Im zweiten Quartal entfielen 5,3 Prozent der Online-Handelsumsätze auf Anbieter wie Temu, Shein und AliExpress – ein neuer Höchstwert. Während der Gesamtmarkt nur um 5,1 Prozent wuchs, legten die Plattformen im Vorjahresvergleich um mehr als 20 Prozent zu.

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung im Online-Modehandel: Hier entfallen inzwischen mehr als 16 Prozent aller Bestellungen auf die asiatischen Anbieter. Vor allem die niedrigen Preise begünstigen den Erfolg der Billig-Plattformen.

Neue Zollregeln seit 1. Juli

Zum 1. Juli sind die Zollregeln für Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern geändert worden. Die bisherige Ausnahme für günstige Sendungen ist entfallen: Auch für Bestellungen unter 150 Euro wird nun eine Zollabgabe fällig, pauschal 3 Euro pro Warengruppe. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) rechnet dennoch kaum mit spürbaren Auswirkungen auf die Billigimporte.

Hauptgeschäftsführerin Alien Mulyk verweist darauf, dass die Anbieter bereits eigene Logistikstrukturen innerhalb Europas aufbauen. „Das bedeutet, dass Waren nicht mehr ungeordnet in kaum zu kontrollierenden Einzelpaketen zu uns gelangen, sondern als Container, und dann innereuropäisch versendet werden“, so Mulyk.

Verbraucherstimmung bleibt gedämpft

Anders als die asiatischen Plattformen entwickelt sich die allgemeine Kauflaune in Deutschland verhalten. Das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeigt zwar einen positiven Trend, das Niveau bleibt jedoch niedrig. Als Belastungsfaktor nennt der HDE vor allem den anhaltenden Konflikt im Iran, der die wirtschaftliche Entwicklung und die Verbraucherstimmung spürbar beeinflusse.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 07.07.2026
img Letzte Aktualisierung: 07.07.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Robert Flachenäcker
08.07.2026

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Ist doch super: Während europäische Händler sich - zu Recht - an viele sinnvolle Gesetze und Qualitätskriterien für Produkte halten müssen, und der Binnenhandel innerhalb der EU für kleinere Onlinehändler:innen quasi aus regulatorischen Gründen totgelegt wird, spülen die asiatischen Binnenanbieter die EU mit Sondermüll zum Schnäppchenpreis... Wenn sich mal wieder jemand wundert, dass es mit der Wirtschaft in einigen EU-Ländern nicht so richtig aufwärts geht, ich packe gerne meine Buntstifte aus und erkläre es...