Die wachsende Präsenz chinesischer Online-Händler wie Temu und Shein sorgt in Europa für hitzige Debatten. Um auf den steigenden Marktanteil dieser Plattformen zu reagieren, plant die EU eine Verschärfung der Importregulierungen, die auf höhere Kosten und strengere Kontrollen abzielen.
Besonders in Deutschland erfreuen sich die Plattformen großer Beliebtheit: Bereits jeder zweite Deutsche hat dort eingekauft. In Österreich liegt der Anteil mit 44 Prozent nur geringfügig niedriger. Diese Zahlen stammen aus einer aktuellen Untersuchung des Nürnberger Instituts für Marktentscheidungen (NIM), das auch auf mögliche Schattenseiten hinweist: Rund 30 Prozent der Konsumenten geben an, durch aggressive Rabattaktionen oder spielerische Elemente zu Käufen verleitet worden zu sein, die sie später bereut haben. Junge Menschen und Haushalte mit geringem Einkommen sind davon besonders betroffen.
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