Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Temu kämpft gegen Fälscher – und will Marken endlich überzeugen

Veröffentlicht: 15.04.2026
imgAktualisierung: 15.04.2026
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 1 Min.
15.04.2026
img 15.04.2026
ca. 1 Min.
Produktfälschungen auf einem Markt
simurg / Depositphotos.com
Temu will stärker gegen Plagiate und Produktklau vorgehen und ist dafür der International AntiCounterfeiting Coalition (IACC) beigetreten.


Der chinesische Online-Marktplatz Temu will offenbar seine Bemühungen im Kampf um Produktfälschungen verstärken. Dafür ist das Unternehmen nach eigenen Angaben der International AntiCounterfeiting Coalition (IACC) beigetreten. Der Zusammenschluss aus über 250 Unternehmen und Organisationen aus mehr als 40 Ländern hat sich dem Kampf gegen Produktfälschungen und -piraterie verschrieben.

Für Temu scheint das Thema Markenvertrauen immer wichtiger zu werden. „Der Schutz geistigen Eigentums ist essentiell, wenn es darum geht, einen Marktplatz aufzubauen, dem Kunden und Marken vertrauen können“, erklärt ein Temu-Sprecher. Temu tritt dem IACC als General Member bei und kündigte an, die Zusammenarbeit mit Marken, Industrievertretern und Polizeibehörden verstärken zu wollen.

Temu baut bestehende Kooperation aus

Bob Barchiesi, Präsident der International AntiCounterfeiting Coalition, zeigte sich über den Beitritt von Temu zum Netzwerk erfreut. „Produktfälschungen zu bekämpfen erfordert koordinierte, industrieübergreifende Aktionen. Die IACC bringt verschiedene Stakeholder zusammen, um Maßnahmen abzusprechen und Best Practices zu teilen. Wir freuen uns auf Temus aktive Teilnahme in unserem Netzwerk auf unserem Weg, ein sicheres und vertrauenswürdiges Online-Ökosystem weltweit voranzutreiben.“

Temu hatte bereits im Mai 2025 ein Memorandum of Understanding mit der IACC geschlossen und war als Gründungsmitglied dem Marketplace Advisory Council beigetreten – einem Forum zum Austausch zwischen Online-Marktplätzen, Payment-Anbietern und weltweiten Marken. Mit dem Beitritt als General Member wird diese Zusammenarbeit nun deutlich verstärkt.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 15.04.2026
img Letzte Aktualisierung: 15.04.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
3 Kommentare
Kommentar schreiben

Jeanette
16.04.2026

Antworten

Ja letztendlich mach das alles nur teurer. Denn Markenprodukte die sind nicht unbedingt von der Qualität besser als Plagiate. Oftmals kommen diese Produkte aus der gleichen Fabrik oder vom gleichen Zulieferer wie die Markenprodukte. Ganz extrem ist es bei Waschmitteln zum Beispiel denn da ist das so das meiner Meinung nach nach diese Grenzen Markenprodukte bestraft werden müssten. Denn seien wir doch mal ehrlich das was da im Moment mit den zwei großen Marktführer im Fernsehen passiert beziehungsweise generell in der Werbung das ist doch einfach nur Betrug. Wie soll das denn funktionieren wenn man da einfach nur an ionische Tenside rein packt ein paar Duftstoffe bestenfalls oder Begleitstoffe in der Produktion dass man dann plötzlich solche extremen Eigenschaften bekommt. Diese zugesicherten Produktmerkmale die sind doch einfach an den Haaren herbeigezogen und reines Marketing. Die haben mit der Wirklichkeit nichts aber auch gar nichts zu tun. Leider darf ich dazu ja nicht näher eingehen weil dann die Redaktion beziehungsweise der verantwortliche Mitarbeiter hier den Kommentar nicht einstellt. Das ist dann eine rechtliche Auslegung an die man sich nicht dran wagt bei den großen an den so genannten Markenprodukte Herstellern.. Ja klar wenn man einen Artikel überteuert verkauft dann kann man natürlich auch eine größere Marge daran haben. Insofern ist das mal wieder hier beim online händlerbund Politikum dass man seine Klientel unterstützt komm raus und jeden Blödsinn mitmacht Hauptsache der Verkauf stimmt. Sag ja immer wieder BWL ist…genauso ist es ja mit der Juristerei.
Realist
15.04.2026

Antworten

Ich frage mich, wieso die überhaupt noch in Deutschland verkaufen dürfen mit ihren unlauteren Praktiken. Sind nicht schon genug KMUs wegen TEMU und Co in die Insolvenz gerutscht?
cf
17.04.2026
Dann künftig zumindest nicht mehr die Markenherstellenden KMU *LOL*