Der Billigmarktplatz Temu hat überraschend alle Google-Shopping-Anzeigen in den USA abgeschaltet. In der Folge stürzte die Temu-App innerhalb von nur drei Tagen im App Store auf Platz 58 ab. Normalerweise rangiert Temu hier in den Top 5. Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Temu enorm von den bezahlten Anzeigen profitiert.
Temu kann es sich eigentlich nicht leisten, Anzeigen auch nur für einen Tag zu unterbrechen, wie Mike Ryan von Smarter Ecommerce darlegt, der den Einbruch bei LinkedIn analysiert hat. Das zeigt, wie abhängig Temu von seiner bezahlten Reichweite ist. Ob der Rückzug dauerhaft ist oder temporär, ist offen. Temu hat sich bisher nicht dazu geäußert.
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