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Sparmaßnahme: Otto entlässt 480 Mitarbeitende aus dem Kundendienst

Veröffentlicht: 18.02.2025
imgAktualisierung: 18.02.2025
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 1 Min.
18.02.2025
img 18.02.2025
ca. 1 Min.
Smartphone mit Otto-Logo vor der Webseite des Otto Online-Shops
T.Schneider / Depositphotos.com
Aufgrund der schwächelnden Wirtschaft und sich verändernden Kundenbedürfnissen streicht der Online-Händler zahlreiche Callcenter-Jobs.


Der Online-Händler Otto entlässt Hunderte Angestellte aus seinem telefonischen Kundendienst. Gut 480 Callcenter-Stellen werden gestrichen, teilte das Hamburger Unternehmen der Deutschen Presseagentur mit. Im Zuge dessen werden mehrere Standorte, die für den Kundenservice zuständig waren, eingestellt.

Die Mitarbeitenden seien am Dienstagvormittag über die Maßnahme informiert worden, schreibt das Hamburger Abendblatt, das zuerst über die Pläne berichtete. Die betroffenen Angestellten sollen eine Abfindung oder Wechselangebote erhalten.

Telefonischer Kundenkontakt ist out

Begründet werden die Sparmaßnahmen mit der wirtschaftlichen Situation. Der Service rechne sich nicht. Neben der schwachen Konjunktur und dem steigenden Konkurrenzdruck im Markt habe zu dem Schritt auch beigetragen, dass der telefonische Kundensupport an Bedeutung verloren habe, heißt es dazu in der dpa-Meldung bei t-online.

Das verwundert nicht, lassen sich doch bereits viele Kundenanliegen per E-Mail, in Support-Foren sowie auch mithilfe von Chats oder KI-Bots lösen.

Schließung von 13 Standorten

Zum 31. August soll nun der Betrieb in insgesamt 13 Kundenservice-Standorten eingestellt werden. Betroffen sind die Niederlassungen in Alzenau, Bad Salzuflen, Bochum, Niederzier, Kassel, Leipzig, Stuttgart und Nürnberg. Weiter betrieben werden die Standorte in Magdeburg, Neubrandenburg, Hamburg, Dresden und Erfurt, wo insgesamt 700 Mitarbeitende beschäftigt sind und es bleiben sollen. Darüber hinaus gebe es externe Partner, die für den Kundensupport mitverantwortlich seien. 

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 18.02.2025
img Letzte Aktualisierung: 18.02.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

KOMMENTARE
3 Kommentare
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Robert
19.02.2025

Antworten

Also diese KI-Bots sind ein Witz und nerven nur. Der Ablauf ist ja immer ähnlich: "Hallo ich bin Jana, ich bin der KI-Bot von xyz und ich bin hier um dir zu helfen. Hast du ein Anliegen zu deiner Bestellung, dann drücke bitte die 1, hast du ein... drücke die 2. Möchtest du stattdessen einen realen Menschen sprechen drücke bitte die 5..." Macht man dann den Fehler und entscheidet sich für einen echten Menschen, kommt mit viel Glück eine Warteschleifenmusik die einem gefällt und man kann es aushalten zu warten oder aber man gibt frustriert auf. Solche Kundenservices braucht kein Mensch. Hier wird einfach am falschen Ende gespart und das wird sich früher oder später auch negativ bemerkbar machen.
KI
19.02.2025

Antworten

Meinung: ja ja das wird einem so verkauft! Wir kennen niemanden der mit Chats oder KI-Bots Kontakt haben möchte! Ganz im Gegenteil!!!Telefonischer Kundenkontakt ist nicht out sondern einfach nur teurer für OTTO! Er ist effektiver, schneller und zielführender für den Kunden! Bei der Klientel von OTTO ist das eine weiterer Grund an anderer Stelle günstiger zu shoppen! Service sieht anders aus!
Heinz
19.02.2025

Antworten

Meine Erfahrung zu den KI-Bots: Bisher hat mir noch kein einziger KI-Bot helfen können bzw. weiter gebracht. Sondern nur genervt. Ich habe sogar Käufe abgebrochen weil ich nicht an weiterführende Infos rankam. Und wenn oben steht dass viel per Email oder Chats gelöst wird. Dazu braucht es doch auch Personal. Es werden schon die externen Partner sein, die den hauseigenen Support ersetzen zu niedrigeren Kosten.