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Nach Sexpuppen-Skandal: Wird Shein jetzt gesperrt?

Veröffentlicht: 05.11.2025
imgAktualisierung: 05.11.2025
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 1 Min.
05.11.2025
img 05.11.2025
ca. 1 Min.
Shein
Mojahid_Mottakin / Depositphotos.com
Wegen umstrittener Sexpuppen soll der Online-Händler Shein nun in Frankreich gesperrt werden.


Auf Shein wurden Sexpuppen angeboten, die Kindern ähnelten. Nun soll die Plattform in Frankreich gesperrt werden, wie die Tagesschau berichtet. Die französische Regierung hat ein entsprechendes Verfahren eingeleitet, wie das Büro von Premierminister Sébastien Lecornu in Paris mitteilte. Die Sperrung soll erst dann wieder aufgehoben werden, wenn sich das Unternehmen nachweislich an französisches Recht halte, so die zuständigen Minister. 

Shein selbst gab an, in Frankreich bis auf Weiteres keine Produkte mehr von Dritthändlern zu verkaufen. Mehrere Abgeordnete der französischen Nationalversammlung appellieren zudem an die EU-Kommission, die Regeln und Sanktionen für Online-Händler:innen zu verschärfen. 

Festnahme eines Käufers

Die etwa 80 Zentimeter großen Puppen halten einen Teddy im Arm und wurden als „Spielzeug für die männliche Masturbation“ beworben. Damit war das Unternehmen in den vergangenen Tagen ins Visier der französischen Justiz geraten.

Französischen Medienberichten zufolge wurde ein Mann festgenommen, der eine solche Puppe bestellt hatte. Die französische Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen der Verbreitung von Darstellungen Minderjähriger mit pornografischem Charakter gegen Shein und den chinesischen Versandhändler AliExpress. 

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 05.11.2025
img Letzte Aktualisierung: 05.11.2025
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Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

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