PlentyOne bindet Temu an

Veröffentlicht: 09.04.2025
imgAktualisierung: 09.04.2025
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.04.2025
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Großer Temu-Schriftzug auf orangem Grund, darüber die ikonischen Symbole Kleid, Schaukelpferd, Schuh und Tasche
rarrarorro / Depositphotos.com
Gemeinsam wollen der Billigmarktplatz und der E-Commerce-Software-Anbieter Händler:innen bei der internationalen Expansion unterstützen.


Temu will mehr für Händler:innen auf seiner Plattform tun und hat sich dafür jetzt zusätzliche Unterstützung des Shopsystem-Anbieters PlentyOne, früher bekannt als Plentymarkets, gesichert. Temu wird jetzt wie Amazon, Ebay, Otto, Kaufland und Co. einer der angebundenen Marktplätze im Plenty-Ökosystem.

Offiziell hat die neue, strategische Partnerschaft das Ziel, Händler:innen „umfassend bei ihrer internationalen Expansion zu begleiten“, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heißt. „Diese Kooperation unterstreicht unser Engagement, Händler mit den notwendigen Ressourcen für nachhaltigen Erfolg auszustatten“, so eine Temu-Sprecherin.

So sollen Händler:innen von der Kooperation profitieren

Temu-Händler:innen können die Systeme des deutschen Shopverwaltungs-Anbieters nun nutzen, um ihre Prozesse von der Lagerverwaltung bis hin zur Auftragsabwicklung für Temu-Bestellungen zu vereinheitlichen und darüber hinaus einfacher internationale Märkte bedienen zu können. Die rund 55.000 Händler:innen aus dem Ökosystem von PlentyOne wiederum sollen von Temus intensivem Marketing und der Logistik profitieren können: Der Billigmarktplatz kann vor allem wegen seines Direktvertriebsprinzips so günstig verkaufen. Darüber hinaus sollen wettbewerbsfähige Preise „dank optimierter Lieferketten“ Vorteile für Verkäufer:innen bringen. Temu ist seit seinem Start im September 2022 in über 90 Märkte weltweit expandiert – und kann so eine umfassende globale Reichweite bieten. Nicht zuletzt erfreut sich die Plattform auch unter deutschen Konsument:innen trotz teils umstrittener Praktiken und Produkte hoher Beliebtheit.

Temu will europäischen Handel auf der Plattform stärken

Seit mehreren Monaten setzt Temu darauf, sich in Europa zu etablieren und wagt dafür auch neue Konzepte – beispielsweise lokale Lieferstrategien. Es wird erwartet, dass künftig bis zu 80 Prozent des Umsatzes in Europa aus diesem lokalen Modell stammen, so Temu. Langfristig sollen europäische Händler:innen weltweit über die Plattform verkaufen können. Erste Erfahrungsberichte von Händler:innen zeigen allerdings auch, dass der Marktplatz mitunter eine sehr rigorose Preispolitik verfolgt.

Veröffentlicht: 09.04.2025
img Letzte Aktualisierung: 09.04.2025
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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