Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Otto.de wächst: Neue Händler aus den Niederlanden zugelassen

Veröffentlicht: 25.03.2026
imgAktualisierung: 25.03.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
25.03.2026
img 25.03.2026
ca. 1 Min.
Otto: Logo und Marktplatz-Seite
T.Schneider / Depositphotos.com
Otto.de öffnet seinen Marktplatz für Händler aus den Niederlanden – ohne deutsche Niederlassung, aber mit OSS-Pflicht.


Otto.de öffnet seinen Marktplatz für Anbieter aus den Niederlanden und ermöglicht ihnen erstmals den Verkauf mit niederländischer Rechtsform und gültiger USt-IdNr. (VAT). Eine deutsche Niederlassung ist nicht erforderlich. Verpflichtend ist dagegen die Teilnahme am One-Stop-Shop (OSS) für die EU-Umsatzsteuer. Otto unterstreicht, dass der Marktplatz weiterhin kuratiert bleibt: Jedes Unternehmen werde vor der Freischaltung sorgfältig geprüft. Die monatliche Grundgebühr beträgt 99,90 Euro und gilt unabhängig von Branche oder Sortiment.

Wesentlich für die Zulassung ist ein deutschsprachiger Kundenservice, so Ecommercenews. Zudem müssen Retouren entweder in Deutschland, in den Niederlanden oder in ausgewählten EU-Staaten angenommen werden. Dazu zählen unter anderem Österreich, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Tschechien und Dänemark. Mit Blick auf die Reichweite verweist Otto auf 12,2 Millionen aktive Kund:innen.

Marktplatzgeschäft wächst wieder

Nach einer Phase mit schwächerer Entwicklung berichtet Otto.de wieder von solidem Wachstum, das auch durch das Marktplatzgeschäft getragen wird. Die Öffnung gegenüber niederländischen Händler:innen fügt sich in diese Strategie ein und soll zusätzliche Sortimentsbreite sowie mehr Angebotstiefe bringen.

Bemerkenswert ist der Schritt auch vor dem Hintergrund, dass Otto sein klassisches Retail-Geschäft in den Niederlanden im Jahr 2023 eingestellt hatte. Nun richtet sich der Fokus auf die Plattformstrategie: internationale Händler, standardisierte Prozesse (etwa über den OSS) und klare Servicevorgaben sollen Kundenerlebnis und Effizienz verbinden.

Veröffentlicht: 25.03.2026
img Letzte Aktualisierung: 25.03.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
Kommentar schreiben

Georg
26.03.2026

Antworten

Otto ? find ich gut ... nein finde ich nicht , noch so ein Portal die mit Ihren Händlern umgeht als wären es Leibeigene. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das Otto noch wesentlich schlimmer ist als Amazon was z.B. Rückgaben ,Beschädigungen durch Kunden und jetzt kommst . Fake Bestellungen ohne Ende wo die Kunden ein halbes Jahr später merken das auf Ihre Kosten eingekauft wurde ,Unsummen an nicht einnehmbare Forderungen gegenüber Kunden , ich frag mich wer das alles finanziert .