Otto Advertising hat eine neue Funktion für Sponsored Product Ads (SPA) auf dem Online-Marktplatz eingeführt: Keyword Targeting. Diese Neuerung soll es Händler:innen ermöglichen, ihre Kampagnen gezielt auf relevante Suchanfragen auszurichten. Erste Beta-Tests belegen Otto zufolge den Erfolg des Features. Keyword-basierte Anzeigen erzielten demnach einen Anstieg von 120 Prozent beim Return on Advertising Spent (ROAS) sowie eine Verbesserung der Click-Through-Rate (CTR) um 50 Prozent im Vergleich zu automatisierten Kampagnen.
Gezielte Aussteuerung für Händler:innen
„Unsere Daten zeigen, dass Händler durch manuelles Targeting die Relevanz ihrer Produktanzeigen erheblich steigern können“, so Sabine Jünger, Vice President Otto Advertising. Keyword Targeting ergänzt das bestehende kontextbasierte Targeting und eröffne Händler:innen die Möglichkeit, ihre Werbeanzeigen durch den Einsatz spezifischer Keywords gezielt zu steuern. Dadurch sollen nicht nur die Händler:innen selbst profitieren, sondern auch Kund:innen, die schneller die für sie passenden Produkte finden.
Das neue Feature biete Händler:innen zudem strategische Vorteile: Es eigne sich ideal zur Erschließung neuer Kundensegmente oder zur gezielten Unterstützung von Produkt-Launches. Das manuelle Targeting diene zudem als Hebel, um strategisch neue Segmente zu erschließen. „Partner können gezielt Keywords belegen, die die Grenzen ihrer Kernfokussierung verschieben. Eine Marke, deren Geschäft sich für gewöhnlich auf Sportschuhe konzentriert, kann beispielsweise auch ‚Trail-Running-Schuh‘ als Keyword belegen, wenn ein Produkt kategorienübergreifendes Potenzial birgt“, erklärt der Marktplatz.
„Keyword Targeting hilft uns, unsere Händlerkunden noch gezielter bei der Umsetzung individueller Marketingstrategien zu beraten und zu begleiten“, verspricht Philipp Merkel von der Agentur Remazing Group, die Händler:innen bei Marketing-Maßnahmen u. a. auf Otto unterstützt.
Bessere Budget-Kontrolle
Darüber hinaus ermögliche die neue Funktion eine präzisere Kontrolle der Budgets sowie eine bessere Vergleichbarkeit des Cost-per-Click (CPC) anhand marktüblicher Standards. Für Händler:innen werde dies nicht nur mehr Effizienz, sondern auch eine höhere Transparenz bei der Bewertung ihrer Werbemaßnahmen bedeuten, so Otto. Starke Keywords können gezielt gepusht und Gebote auf einzelne Suchanfragen individuell optimiert werden.
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Christoph Pech
Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.
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