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OnBuy startet in Deutschland: Neue Alternative zu Amazon & Ebay

Veröffentlicht: 25.09.2025
imgAktualisierung: 25.09.2025
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
25.09.2025
img 25.09.2025
ca. 1 Min.
Online-Shop auf Laptop geöffnet
Rawpixel / Depositphotos.com
Der britische Marktplatz OnBuy kommt nach Deutschland und will mit fairen Bedingungen und einem Cashback-System Händler anlocken.


Der britische Online-Marktplatz OnBuy expandiert in zwölf europäische Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Händler:innen können sich ab sofort registrieren. Ziel ist es, eine faire Alternative zu Amazon, Ebay oder Kaufland zu bieten, ohne dabei in Konkurrenz zu den Verkäufer:innen zu treten. 

Cashback-System und Wachstumskurs

OnBuy verkauft, ähnlich wie Ebay, keine eigenen Produkte. Der Marktplatz setzt auf ein provisionsbasiertes Modell ohne versteckte Gebühren und verspricht hohe Margen. CEO Cas Paton erklärt: „Wir konkurrieren nicht mit unseren Händlern – wir stärken sie.“ Kund:innen sollen von einem Cashback-System profitieren, das bei jedem Einkauf eine sofort einlösbare Gutschrift bietet, die sie erneut ausgeben oder auszahlen lassen können. Die Wiederkaufsrate liege in Großbritannien bei 50 Prozent, so Retail-News.

In der europäischen Testphase habe OnBuy ein Verkaufswachstum von 308 Prozent erzielt, der monatliche Zuwachs liege bei 40 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem zusätzlichen Bruttowarenvolumen von 100 Millionen Pfund (etwa 115 Millionen Euro) und fünf Millionen neuen Kunden.

Veröffentlicht: 25.09.2025
img Letzte Aktualisierung: 25.09.2025
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
6 Kommentare
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Andre
28.09.2025

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Ich warte immer noch auf eine echte Konkurrenz für Amazon und nicht irgendwelche kleinen unbekannten Plattformen, die nur teuer sind und wo man wegen dem Unbekanntheitsgrad eh nichts verkaufen kann. Selbst Kaufland ist zu unbekannt und lohnt ehrlich gesagt überhaupt nicht. Rakuten war auch ein riesen Flop und Hood dümpelt seit gefühlt 100 Jahren vor sich hin ohne wirklich was zu reißen. Wann kommt also der echte Konkurrent zu Amazon, Temu ist es auch nicht, da dort A die Preise viel zu billig sein müssen und B man auch für die meisten Produkten überhaupt keine Freischaltung bekommt. Nervig ist auch, dass es keine Anbindung an Billbee, usw. und momentan nicht mal mehr die Möglichkeit gibt Retourenversand direkt über Temu abzuwickeln.
Privat
28.09.2025

Antworten

Viel schlimmer ist das fehlen der GPSR, AGB, Impressum und Rücknahmebedingungen für Deutsche Händler... Ohne die ist ein Verkauf dort überhaupt nicht möglich... Und das fehlt aktuell leider komplett!
Robert P.
28.09.2025

Antworten

Den einzigen Vorteil den ich auf diesem Marktplatz auf Anhieb sehe ist, dass man - wenn man es halbwegs clever angeht - recht schnell seine Konkurrenz ausschalten kann. Ich habe bei keinem Angebot - wo es notwendig ist - einen Grundpreis gesehen und auch so Nebensächlichkeiten wie WEEE und GPSR-Daten usw. konnte ich an keiner Stelle finden. Generell würde ich auch keine weiteren rechtlichen Angaben finden die eigentlich zwingend erforderlich wären. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Tatsache das sich das Unternehmen in UK befindet auch gleichzeitig sämtliche rechtlichen Vorgaben aushebeln kann. Vielleicht irre ich mich ja auch, denn das Unternehmen scheint ja schon seit 2016 aktiv zu sein.
Swen
29.09.2025
Das ist mir auf den zweiten Blick auch aufgefallen :-( Gefühlt sieht man gar keine rechtlichen Angaben die zwingend notwendig sind ... GB ist da noch schlimmer als die USA ! Ein ehemaliger Lieferant von uns musste nach dem Aufkaufen einer Firma in GB feststellen das keine einzige EU-Norm bei der Herstellung eingehalten wurde und man den Laden eigentlich nur dicht machen kann, da auf dem EU Markt die Produkte verkauft werden sollten ...
Swen
28.09.2025

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Räusper, wenn man neu auf den (deutschen) Markt kommt sollte man vielleicht erst mal mit moderaten Gebühren anfangen .... was von Vornherein teurer als eBay ist (ohne die Anzeigenabzocke bei eBay einzurechnen) macht das wenig Sinn !?
Robert
26.09.2025

Antworten

Der Marktplatz wirkt völlig unattraktiv, da nahezu alle bekannten Marken – quer durch fast alle Themenbereiche – eine Freischaltung erfordern, die kleine Reseller in der Regel gar nicht bekommen. Am Ende profitieren also wieder nur die großen Player. Im Vergleich dazu ist Amazon fast schon harmlos.