Kleinanzeigen baut Payment um: Neuer Check-out und mehr Eigenkontrolle

Veröffentlicht: 01.04.2026
imgAktualisierung: 01.04.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
01.04.2026
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Kleinanzeigen-App auf Smartphone
T.Schneider / Depositphotos.com
Die Bezahlfunktion von Kleinanzeigen bekommt eine neue technische Basis – künftig kooperiert das Portal dafür mit Adyen.


Kleinanzeigen stellt die technische Infrastruktur seiner Bezahlfunktion „Sicher bezahlen“ um und arbeitet dafür künftig mit dem Zahlungsdienstleister Adyen zusammen. Steuerung, Abwicklung und Optimierung des Bezahlprozesses liegen damit direkt bei Kleinanzeigen. Das soll es dem Unternehmen ermöglichen, neue Funktionen schneller auszurollen und flexibler auf regulatorische Anforderungen zu reagieren.

Was sich für Nutzer ändert

„Sicher bezahlen“ ist seit 2020 Teil des Kleinanzeigen-Angebots und ermöglicht geschützte Zahlungen zwischen Privatpersonen – ohne Weitergabe sensibler Daten wie Kontoverbindungen. Käufer sind zusätzlich abgesichert, wenn die Ware nicht ankommt oder wesentlich von der Beschreibung abweicht.

An diesem Grundprinzip ändert sich nichts. Bestehende Nutzer müssen sich weder neu registrieren noch Daten erneut bestätigen. Neu ist ein überarbeiteter Check-out-Prozess mit weniger Zwischenschritten. Sofern die Zahlungsdaten hinterlegt sind, sollen Transaktionen künftig mit einem einzigen Klick möglich sein. Der Rollout erfolgt schrittweise.

Mehr Eigenständigkeit bei Payment und Betrugsprävention

Mit Adyen als technischer Basis übernimmt Kleinanzeigen mehr direkte Kontrolle über Zahlungsdaten und Prozesse. Laut Adyen-Country-Managerin DACH Hella Fuhrmann ermöglicht die Plattform „maximale Transparenz und eine proaktive Betrugsprävention, die die User Experience nicht einschränkt, sondern schützt.“

CEO Paul Heimann nennt sicheres und unkompliziertes Bezahlen als zentrale Voraussetzung für Vertrauen auf der Plattform. Langfristiges Ziel sei es, den Secondhand-Handel so unkompliziert und unabhängig wie möglich zu gestalten.

Veröffentlicht: 01.04.2026
img Letzte Aktualisierung: 01.04.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Cheng
05.04.2026

Antworten

So ein Blödsinn. Die sollen sich an Wechat aus China orientieren bzw. kopieren !!! Niemand würde auf sein Geld warten, wenn er die Ware verschickt. Der Clou liegt bei der Registrierung und NICHT das Bezahlen an sich. Jeder muss mit sein Telefon-Nummer registrieren oder Postident machen. Das Vertrauen gegenüber dem Käufer bzw. Privatverkäufer ist der Schlüssel zum Erfolg. Alles andere ist blödsinn, weil kein Vertrauen ist immer die Plattform Schuld, nicht die Betrüger, weil sie Ihnen einfach die Tür zum Betrug öffnen. Wenn jeder ID hinterlässt, kann Niemand betrügen. In China bezahlt Jeder mit Handy. Niemand kann durch den Handy-ID andere betrügen ohne ID zu hinterlassen. Einfach Dummgesicht, diese Management. Und das sagt ein Chinese aus Erfahrung.
Marcel
13.04.2026
Also ich möchte hier keine chinesischen Verhältnisse, weder im Handel noch anderswo.