Amazons Cloud-Segment schwächelt
Amazon bleibt seinem bekannten Erfolg treu und startete auch diesmal wieder gut ins neue Jahr. In den Monaten Januar bis März summierte sich der Gesamtumsatz auf 155,7 Milliarden Dollar, was einem Anstieg um 9 Prozent entspricht. Während der Gewinn im Vorjahresquartal noch bei 10,43 Milliarden Dollar lag, kletterte er in Q1 2025 auf stolze 17,13 Milliarden.
„Wir sind mit dem Start ins Jahr 2025 zufrieden, insbesondere mit unserem Innovationstempo und unseren Fortschritten bei der kontinuierlichen Verbesserung des Kundenerlebnisses“, kommentierte Konzernchef Andy Jassy laut Mitteilung. Als Highlights verwies er unter anderem auf die Weiterentwicklung der hauseigenen Sprachassistentin Alexa sowie „einen weiteren Liefergeschwindigkeitsrekord für unsere Prime-Mitglieder“.
Einen Dämpfer muss der US-Konzern allerdings im Cloud-Bereich einstecken: In den vergangenen Jahren zeigten sich die Amazon Web Services (AWS) stets als Zugpferd. Im letzten Quartal wuchs das Segment aber nicht so stark, wie von den Analysten erwartet. Die Erlöse entwickelten sich um 17 Prozent nach oben und erreichten einen Wert von 29,27 Milliarden US-Dollar. Obwohl das Plus sehr deutlich ist, handelt es sich jedoch um die geringste Steigerung seit fünf Quartalen, führt das Manager Magazin aus. Bei den Konkurrenten Google und Microsoft habe der Zuwachs im gleichen Zeitraum fast doppelt zu hoch gelegen.
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