Billigplattformen wie Temu und Shein fluten die europäischen Märkte mit Ramschware und wollen ihre Bemühungen auf dem Kontinent angesichts von Trumps Zollchaos in den USA noch verstärken. Bei der Kundschaft trifft die Strategie einen Nerv, aber Zollbehörden und Paketdienste haben mit dem enorm erhöhten Paketaufkommen zu kämpfen – laut EU-Kommission sind allein im vergangenen Jahr rund zwölf Millionen Pakete täglich in der EU angekommen. Ganz zu schweigen von kleinen und mittleren Unternehmen in Europa, die die Billigkonkurrenz fürchten müssen.
Um dem Problem Herr zu werden, gibt es allerlei Ideen in der Europäischen Union. Der neueste Plan: Die EU-Kommission erwägt eine Pauschalabgabe von bis zu zwei Euro auf Bestellungen aus dem Nicht-EU-Ausland. Konkret sieht der Entwurf der Kommission, der der Financial Times vorliegt, vor, dass Artikel, die an die Lager in Europa geschickt werden, mit 0,50 Euro besteuert werden. Direktverkäufe sollen pauschal mit zwei Euro belegt werden. Damit konkretisiert die Kommission ihre Pläne aus dem Februar.
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