Entlassungswelle: Ebay streicht 800 Jobs

Veröffentlicht: 26.02.2026
imgAktualisierung: 26.02.2026
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 1 Min.
26.02.2026
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Firmenlogo des Online-Marktplatzes Ebay
JHVEPhoto / Depositphotos.com
Ebay setzt den Rotstift an: Personelle Kürzungen sollen rund sechs Prozent der Belegschaft treffen.


Eben hatte der Online-Marktplatz Ebay noch gute Zahlen vorgelegt – nun soll eine umfassende Reorganisation den Abbau von rund 800 Stellen mit sich bringen. Am Donnerstag gab das Unternehmen bekannt, dass der Stellenabbau global erfolgen und alle Bereiche treffen soll. Auch der deutsche Markt sei betroffen, berichtet das Handelsblatt.

Betroffene Mitarbeitende seien bereits am Dienstag via E-Mail informiert worden. Erste Gespräche habe es am Mittwoch gegeben.

Ebay will „Struktur strategisch neu ausrichten“

Der Schritt sei eine strategische Entscheidung: „Wir ergreifen gezielte Maßnahmen, um in unser Geschäft zu reinvestieren und unsere Organisationsstruktur an unseren strategischen Prioritäten auszurichten“, wird eine Ebay-Sprecherin zitiert. Bereits vor zwei Jahren hatte sich der Marktplatzbetreiber in umfangreichem Maße von Mitarbeitenden getrennt: Damals wurden 1.000 Stellen gestrichen – ein Umfang von damals neun Prozent der Belegschaft.

Die Kündigungswelle könnte durchaus überraschend kommen: Erst in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen mit starken Geschäftszahlen und positiven Aussichten geglänzt: So konnte etwa der Umsatz um 8 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar gesteigert werden. Und auch beim Nettogewinn konnte der Vorjahreswert mit 2,0 Milliarden Dollar übertroffen werden.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 26.02.2026
img Letzte Aktualisierung: 26.02.2026
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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cf
27.02.2026

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Meinung: Sehr traurig, wenn mit tollen Zahlen angegeben wird und dann Mitarbeitende entlassen werden um das "Geschäft zu optimieren". Ich bin der Meinung, dass Arbeit für den Menschen da ist. Die großen Unternehmen zielen immer mehr nur noch auf Gewinnmaximierung. Wie schön, dass es noch kleine Unternehmen gibt, bei denen alle zusammenhalten und lieber auf eine teure Maschine verzichten und dafür einen Arbeitsplatz erhalten. Aber die Generation der so denkenden "Industrieromantiker" stirbt halt aus... schade.