Temus Wachstum kam nicht ohne Preis
Bereits seit dem hiesigen Start im Jahr 2023 scheint es für Temu praktisch nur eine Richtung zu geben: nach vorne. Das untermauert Podcast-Moderatorin Frauke Holzmeier mit Zahlen von Statista: Amazon und Ebay sind weiterhin die Platzhirsche, mit 77 respektive 36 Prozent Anteil der Online-Käufe. Doch an diesem Status hat sich länger nichts getan, er stagniert.
Im Kontrast dazu konnte Temu seine Anteile innerhalb der letzten sechs Monate nahezu verdoppeln, von knapp 14 auf mittlerweile 27 Prozent. Meier-Andrae verweist in diesem Kontext auf die Zollstreitigkeit zwischen China und den USA. Denn seit Beginn dieser verlagerte Temu einen Großteil seines einstigen US-Geschäfts nach Europa, um eben jenen Zöllen zu entgehen.
Diese Bemühungen gingen aber auch mit starken Ausgaben in Sachen Vermarktung einher. Temu mag seine Anteile vergrößert haben, das aber nicht ohne einen Preis. Einen Preis, den Ebay hierzulande gar nicht nötig zu haben scheint. Denn das Gros des Traffics kommt hier ganz organisch. Marketing dient mehr dem Brandbuilding als der Reichweitensteigerung.
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