Die Verantwortlichen bei Amazon und Temu dürften sich fragen, ob das eigentlich ein Scherz sein soll. Da überzieht Donald Trump die Welt mit Zöllen, bringt über Nacht alle Unternehmen in Schwierigkeiten, die auf Importe in die USA angewiesen sind, nur um Tage später fast alles wieder (vorerst zeitweise) zurückzunehmen. Da leistet er sich ein Wettbieten mit dem großen Konkurrenten China, weil er nach eigenen Angaben die eigene Wirtschaft ankurbeln will, nur um nach wenigen Wochen kalte Füße zu kriegen und das Ganze (ebenfalls zeitweise) wieder abzublasen.
Dass die Börsen darauf erratisch reagieren, dass Tausende Unternehmen plötzlich Angst um die Existenz haben, dass Businesspläne, Umsatzprognosen und ganze Handelsrouten hastig umstrukturiert werden müssen, interessiert den Quasi-Monarchen dabei freilich wenig. Aber die Wirtschaft ist in Aufruhr – und reagiert dabei ähnlich kurzsichtig wie Trump. Was Amazon und Temu derzeit veranstalten, steht dafür stellvertretend.
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