Anzeigen: Veränderte Zuordnung und neue Platzierungen
Bereits in den vergangenen Tagen hatten die geplanten Änderungen bei Ebays Anzeigen hohe Wellen geschlagen, weil sie für Händlerinnen und Händler mit potenziell negativen Folgen einhergehen könnten. Konkret geht es um jene Seller, die Anzeigen mit Basis-Kampagnenstrategie nutzen.
Anzeigen mit Basis-Strategie
Ab dem 26. Februar 2025 wird die Zuordnung dieser Basis-Anzeigen verändert. Zwar zahlen Seller auch künftig nur, wenn ihr beworbenes Produkt tatsächlich verkauft wird, allerdings werden Verkäufe und der Anzeigentarif unabhängig von dem Umstand erfasst, „ob die Käuferin oder der Käufer selbst auf die Anzeige geklickt hat“, wie Ebay erklärt.
Relevant ist dabei, dass das entsprechende Produkt zum Zeitpunkt des Klicks und ebenso zum Zeitpunkt des Verkaufs beworben wurde. Außerdem muss die jeweilige Anzeige mindestens einmal im Verlauf der vergangenen 30 Tage vor dem Verkauf angeklickt worden sein.
Händlerinnen und Händler hatten mit Blick auf die neue Praxis moniert, dass nach Verkäufen künftig eben auch Klicks auf die entsprechenden Anzeigen berücksichtigt werden, die in keinerlei Zusammenhang mit dem eigentlichen Kauf des Produkts stehen. Dadurch könnten die Werbeausgaben steigen. Auch Ebay hatte dies bereits eingeräumt und Sellern empfohlen, ihre Anzeigen und Werbestrategien regelmäßig zu prüfen.
Anzeigen mit Premium-Strategie
Nicht unangetastet bleibt außerdem das Premium-Segment: Ebenfalls ab dem 26. Februar 2025 erhalten Nutzende „exklusiven Zugang zum ersten Anzeigenplatz in der Ebay-Suche“, so der Marktplatz. Die Verkaufschancen für diese Produkte steigen, da die Sichtbarkeit der jeweiligen Anzeigen steigen.
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