Paint-Point 3: Minderwertige Produkte
Vor allem im B2B-Bereich ist Produktqualität entscheidend. Im Zuge dessen spielt das Argument „kuratiertes Sortiment“ eine entscheidende Rolle. Um sicher zu sein, dass auf einem Marktplatz ausschließlich qualitativ hochwertige Ware angeboten wird, gehen professionelle Anbieter diesen Weg und lassen ausschließlich geprüfte Seller auf ihrer Plattform zu. Für beschaffende Unternehmen definitiv ein wichtiges Qualitätsmerkmal, um den Kauf minderwertiger Produkte zu vermeiden.
Paint-Point 4: Steigende Prozesskosten
Digitalisierung ist ein entscheidender Faktor, um Prozesse in der Beschaffung zu verschlanken und somit Zeit und Geld zu sparen. E-Procurement lautet das Stichwort. Im Idealfall stellt ein Marktplatz alle denkbaren Systemlandschaften zur Verfügung, sodass sich jedes Unternehmen mit seiner favorisierten elektronischen Einkaufslösung anbinden kann. Der größte Vorteil von E-Procurement: Einkaufsprozesse können an die Unternehmensstruktur angepasst und Maverick Buying am Einkauf vorbei verhindert werden. Durch digitale Freigabeworkflows mit dediziertem Rollenmanagement werden Daten in Echtzeit übermittelt, eine schnelle Abwicklung der Bestellung ermöglicht und Fehler minimiert. So kann durchschnittlich mit bis zu 30 Prozent Einsparung bei den Prozesskosten gerechnet werden.
Fazit:
Große Auswahl, attraktive Preisgestaltung, Produktqualität und Einsparpotenzial bei den Prozesskosten – wer sich für die Beschaffung auf seriösen B2B-Marktplätzen entscheidet, kann definitiv profitieren. Bestenfalls gelingt sogar die berühmte One-Stop-Shop-Experience. Denn: Die Herausforderungen von Unternehmen sind – auch und gerade beim Thema Beschaffen – so hoch wie nie. Marktplätze helfen dabei, das richtige Produkt zur richtigen Zeit und zum richtigen Preis zu organisieren – Ein entscheidender Schritt zu mehr Effizienz im Einkauf. Das Team im Einkauf gewinnt so mehr Zeit für wichtigere Themen, um den aktuellen Herausforderungen in der Beschaffung zu begegnen.

Über den Autor: Ralf Bühler ist ausgewiesener B2B-Experte und steht seit 2021 als CEO an der Spitze von Conrad Electronic. Unter seiner Leitung hat sich Conrad vom klassischen Technik- und Elektronikhändler zur Beschaffungsplattform für technischen Bedarf gewandelt und hält mittlerweile auf der Conrad Sourcing Platform Millionen von Produkten für Geschäftskunden bereit.
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Antwort der Redaktion
Lieber Benyi,
meinst du speziell für den B2B-Sektor oder B2C?
Einen Überblick über verschiedene B2C-Marktplätze abseits Amazon haben wir hier:
onlinehaendler-news.de/.../...
Beste Grüße
die Redaktion
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