In der Reihe „Ama-Zone“ grübelt Tina Plewinski über die vielfältige Welt von Amazon: über Vor- und Nachteile des Online-Riesen, neue Entwicklungen, trendige Hypes, die unablässigen Machtbestrebungen des Konzerns und – im aktuellen Teil dieser Reihe – über fehlende Transparenz und eine Kommunikation, die mit Anlauf in den Sand gesetzt wurde.
Kommunikation ist einfach alles. Wer als Unternehmen nicht ordentlich kommuniziert, Entscheidungen nicht ordentlich erklärt und immer nur mit vagen Werbefloskeln daherkommt, läuft schnell Gefahr, einen Shitstorm heraufzubeschwören.
Bestes Beispiel ist derzeit Amazon: Der Konzern hat Änderungen an seinem Streaming-Angebot Prime Video vorgenommen und sieht sich nun jeder Menge unzufriedener Kundinnen und Kunden entgegen.
Für den Online-König Amazon ist das natürlich nicht mehr als eine kleine Schmarre in der glänzenden Goldrüstung. Dennoch verwundert es ein wenig, dass der Konzern so wenig Feingefühl bei der Kommunikation an den Tag legt und darüber hinaus auch aus der Vergangenheit nicht gelernt hat – denn es ist nicht das erste Mal, dass Änderungen an einem bestehenden Service kommunikativ in die Hose gegangen sind.
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