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Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
- Amazon verfünffacht Gewinn
- Apple steigert Umsatz
- Deutsche Bank baut Stellen ab
Amazon hat im vierten Quartal 2023 sowohl die eigenen Prognosen als auch die Erwartungen des Marktes übertroffen. Der Gesamtumsatz stieg um 14 Prozent auf 170 Milliarden US-Dollar, über den prognostizierten Bereich von 160 bis 167 Milliarden Dollar. Die Verkäufe in Nordamerika stiegen um 13 Prozent, international um 17 Prozent, und das Cloud-Geschäft AWS legte um 13 Prozent zu. Die Betriebsgewinne verfünffachten sich auf 13,2 Milliarden Dollar, wobei Nordamerika einen Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar verzeichnete, während international ein Betriebsverlust von 400 Millionen Dollar zu Buche schlägt. Dieser hat sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch deutlich reduziert, damals waren es international noch 2,2 Milliarden Euro Verlust. Auch die Sparte AWS zeigte sich stark und erreichte einen Betriebsgewinn von 7,2 Milliarden Dollar, ein Plus von 38,5 Prozent.
Amazons Nettogewinn stieg von 300 Millionen auf 10,6 Milliarden Dollar. Besonders die Rekorde im Weihnachtsgeschäft – mit über einer Milliarde verkauften Produkten bei Aktionen wie dem Black Friday und Cyber Monday – trugen zu dem guten Gesamtergebnis bei. Im Gesamtjahr 2023 stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 574,8 Milliarden Dollar, der Betriebsgewinn verdreifachte sich auf 36,9 Milliarden Dollar, und der Nettogewinn erhöhte sich auf 30,4 Milliarden Dollar. „Dieses vierte Quartal war ein rekordverdächtiges Weihnachtsgeschäft und schloss ein robustes Jahr 2023 für Amazon ab“, betont Andy Jassy, Amazon CEO, in einer Unternehmensmeldung. Während der Konzern bedeutende Fortschritte beim Umsatz und Gewinn gemacht hat, sei man über die kontinuierliche Verbesserung der Kundenerlebnisse in den eigenen Geschäftsbereichen am meisten erfreut, so Jassy weiter.
Auch der Ausblick für die kommenden Monate sieht positiv aus. Für das erste Quartal 2024 erwartet Amazon einen Umsatz zwischen 138 und 143,4 Milliarden Dollar und einen Betriebsgewinn von 8 bis 12 Milliarden Dollar. Dies führte zu einem Anstieg des Aktienkurses um mehr als sieben Prozent im nachbörslichen Handel.
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Wer als Händler auf Amazon handelt, müsste eigentlich wissen, das er hauptsächlich nur für den Gewinnanstieg von Amazon auf der Plattform handeln darf. Er macht die Plattform mit seinen Produkten attraktiv und zahlt schön Gebühren an Amazon.
Keiner der Händler, die auf Amazon handeln, dürfte sich meiner Meinung nach über die Marktmacht und die Gewinne von Amazon beschweren, da mit dem Handeln auf Amazon die Marktmacht von Amazon eher gestärkt wird. Am Ende sägen sich die Händler den eigenen Ast ab, da Amazon immer größer und mächtiger wird und das sicher auch immer mehr ausnutzen wird.
Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, warum man auf Amazon handelt, die hohen Gebühren und die zum Teil strengen Richtlinien akzeptiert, dann vielleicht sein Geld nicht ausbezahlt bekommt, aber mit seinen Gebühren (und Produkten) Amazon weiter finanziert.
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