Ebay-Händler:innen erhalten exklusive Platzierungen auf Google & Co.

Veröffentlicht: 01.02.2024
imgAktualisierung: 31.01.2024
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 3 Min.
01.02.2024
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ca. 3 Min.
Ebay-Logo
© MichaelVi / Depositphotos.com
Ebay stellt Händler:innen ab sofort ein neues Werbeformat zur Verfügung, mit dem externe Anzeigen direkt aus dem Verkäufer-Cockpit-Pro in der Google Suche erscheinen können.


Wer die Sichtbarkeit für die eigenen, gewerblichen Ebay-Angebote auch außerhalb des Marktplatzes erhöhen will, soll jetzt von einem neuen Anzeigenformat profitieren können. Ebay kündigte jetzt die neue Werbeoption „Externe Anzeigen“ an. Ab sofort sollen Händler:innen auf diese Weise einen direkten Zugang zu exklusiven Anzeigenplatzierungen auf externen Kanälen wie z. B. Google erhalten können.

„Ebay-Händler:innen können mit externen Anzeigen (Beta) so einfach wie nie neue kaufbereite Zielgruppen adressieren, die bei führenden Suchmaschinen nach entsprechenden Angeboten suchen“, erklärt Arnaud Valion Gueutal, Director Central Europe Advertising, zu den Vorteilen des neuen Formats. 

Mehr Sichtbarkeit während der Produktsuche

Mit dem neuen Werbeformat sollen Online-Händler:innen die kaufbereite Zielgruppe direkt da abholen können, wo sie gerade nach Produkten sucht. Die Anzeigen werden in führenden Suchmaschinen – also etwa in der Google-Suche – ausgespielt.

Ebay Ads | Externe Anzeigen (Beta) – Beispielbild

Erstellen lassen sich solche Anzeigen für Ebay-Angebote mit Festpreis. Abgerechnet wird per Cost-per-Click (CPC)-Modell. Dadurch entstehen Kosten für die Händler:innen nur dann, wenn die potenzielle Kundschaft auch tatsächlich auf die externe Anzeige geklickt hat. Das Budget für die Ausspielung der eigenen externen Werbeanzeigen lässt sich vorab festlegen, sodass Händler:innen die Kostenkontrolle behalten können.

Kampagnenverwaltung für externe Anzeigen – noch nicht für alle 

Bisher betitelt Ebay das Werbeformat selbst noch mit dem Zusatz „Beta“. Denn aktuell können noch nicht alle Verkäufer:innen die externen Anzeigen nutzen, erläutert der Marktplatzbetreiber auf der zugehörigen Landingpage zum neuen Format. Im Laufe der Zeit soll sich die Zahl jener, die für diese Kampagnen infrage kommen, aber noch vergrößern. Sobald man potenziell Zugang hat, wird man entsprechend benachrichtigt, heißt es.

Ebay-Händler:innen können im Verkäufer-Cockpit Pro im Marketing-Tab prüfen, ob sie bereits die dafür notwendige Einladungsnachricht erhalten haben. Ist dies der Fall, können sie die entsprechenden Kampagnen benennen und Tagesbudgets festlegen, um zu starten. Für dessen Höhe spricht Ebay auch Empfehlungen aus, ein Tool soll darüber hinaus direkt anzeigen, wie viele Klicks man pro Tag mit externen Anzeigen erreichen könne. 

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Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 01.02.2024
img Letzte Aktualisierung: 31.01.2024
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

KOMMENTARE
4 Kommentare
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Snake Oil
01.02.2024

Antworten

Versucht eBay dadurch nun die entstehenden Kosten direkt an den Händler zu übertragen? Eine Platzierung bei Google Shopping gibt es für ausgewählte Inserate schon länger. Nun soll dieser zuvor inklusive Service extra kosten. Riecht für mich eher nach Kosteneinsparun gen, die dem Nutzer als Neuerung verkauft werden soll...
Frohnbachtaler
01.02.2024

Antworten

Was tut eigentlich Ebay überhaupt für die doch horrenden Provisionen, außer die Plattform zur Verfügung zu stellen? Service gleich null. Und wenn man eine Frage oder ein Problem hat? Auf eine schriftliche Anfrage vom November habe ich - trotz Erinnerung - bis heute keine Antwort. Es geht um die Frage, wie man bei 3.000 Bewertungen Privatanbieter sein kann. Aber ich kann mich bei Fragen ja an die Community wenden. Toll - Ebay kassiert und die Community (Händler) bezahlen nicht nur die Provisonen, sondern übernehmen auch noch die Aufgaben von Ebay.Ich muss schon sagen: tolles Gechäftsmodell. Ebay ist doch eigentlich nur der Vermittler (Kommisionär), den die Händler bezahlen. Das ist soweit ja auch in Ordnung. Normalerweise aber hat der, der bezahlt, auch die Bedingungen zu bestimmen.Bei Ebay aber sind die Händler deren Leibeigenen. Aber keiner wird gezwungen, dort zu verkaufen.
Ron
01.02.2024

Antworten

Die Händler auf eBay sollen also Ads bezahlen um die Sichtbarkeit für eBay auf Google zu erhöhen. Clevere Strategie, dass muss ich den schon zugestehen.
Anbieter
01.02.2024

Antworten

Für was kassiert denn Ebay die Gebühren ? Keine Werbung, alle privaten (kostenlosen) kommen vor den gewerblichen Anbietern, da müsste ich schon sehr dämlich sein, noch zusätzlich die Werbung für die Sichtbarkeit des Marktplatz extra zu bezahlen. Das Geld stecke ich lieber in Anzeigen für meinen eigenen Shop.