1. „Als Marktplatz bieten wir kleinen Shops Synergieeffekte”
2. Von Mode über Möbel bis hin zu Geschenken
3. Nachhaltigkeit kann etwas Subjektives sein
4. Klare Kommunikation mit Kundschaft und Shops
5. Ein eigenes Avocadostore-Fulfillment? Zumindest eine Option
6. Bei Avocadostore sind nicht nur die Produkte nachhaltig
7. Ein Marktplatz ist nur gut, wenn das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage stimmt.
8. Rabattschlachten setzen falsche Konsumanreize
9. Das wandelhafte Image der Avocado macht sie zum perfekten Namensgeber
Dieser Artikel ist Teil unserer Marktplatz-Themenreihe: Diese beleuchtet in verschiedenen Beiträgen nicht nur wichtige Zahlen und Fakten von Amazon, Ebay und Co., sondern stellt Händlerinnen und Händlern auch Tipps rund um Marketing, Anzeigen, SEO oder Internationalisierung auf Marktplätzen bereit. Außerdem finden sich Erfahrungsberichte und Interviews zu spezifischen Online-Plattformen wie Temu, Wish und Shein.
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Das Konstrukt Marktplatz hat viele Vorteile. Mit einer breiten Auswahl an Produkten findet die Kundschaft schließlich fast alles, was sie sucht – und dank unabhängiger Shops haben Marktplatzbetreiber idealerweise kaum noch etwas zu tun. Idealerweise – Denn ein Thema, welches wahrscheinlich alle Marktplatzbetreiber beschäftigt, ist das der Kontrolle. Ein wenig davon ist schließlich notwendig, um ein vergleichbares Einkaufserlebnis zu erzeugen.
Doch wie sieht es aus, wenn ein Marktplatz kontrollieren will, welche Produkte verkauft werden dürfen? Ist das dann noch ein freier Marktplatz? Deutlich wurde das Problem vor allem letztes Jahr, als Kaufland einen Shitstorm für den Vertrieb von Hitlers „Mein Kampf” und weiterer nationalsozialistischer Paraformalien erntete. Klar kamen diese dabei „nur” von einem dort agierenden Handelsunternehmen, aber es warf die Frage auf, ob ein gänzlich freier Marktplatz nicht auch Risiken birgt.
Ganz anders geht es dagegen Avocadostore an. Der Nischenmarktplatz hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem umweltverträgliche, faire und vegane Produkte anzubieten. Anhand von zehn Avocadostore-Kriterien wird ausgewählt, welche Handelsunternehmen hier verkaufen dürfen. Wie das gelingt und wo auch hierbei Probleme auftreten, verrrät uns Mimi Sewalski, Head of Marketing bei Avocaostore, im Interview.
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