Dieser Artikel ist Teil unserer Marktplatz-Themenreihe: Diese beleuchtet in verschiedenen Beiträgen nicht nur wichtige Zahlen und Fakten von Amazon, Ebay und Co., sondern stellt Händlerinnen und Händlern auch Tipps rund um Marketing, Anzeigen, SEO oder Internationalisierung auf Marktplätzen bereit. Außerdem finden sich Erfahrungsberichte und Interviews zu spezifischen Online-Plattformen wie Temu, Wish und Shein.
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Wer online verkauft, kommt nicht an ihnen vorbei – an den großen Shopping-Portalen. Drei von vier deutschen Konsument:innen sind der Meinung, dass die sogenannten Marktplätze ein einfacher und bequemer Anlaufpunkt sind, wenn sie online einkaufen möchten (Trend Check Handel, ECC Köln). Als Marktplatz gelten in der E-Commerce-Branche jene Plattformen, die nicht nur selbst Händler:in sind und somit einen eigenen Online-Shop betreiben. Sie bieten vielmehr auch anderen Handelsunternehmen, Verkaufspartner:innen und Marken eine entsprechende Verkaufsmöglichkeit und damit auch ein sehr viel breiteres Produktangebot. Marktplätze bieten den dort tätigen Verkäufer:innen neben einer in der Regel größeren Reichweite oft auch zusätzliche Services und Dienstleistungen an. Je nach Bestimmungen und Bedingungen werden für diese Verkaufsprovisionen oder auch Zusatzgebühren erhoben.
Es gibt zahlreiche Online-Marktplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben den sogenannten „Generalisten“, die eine breite Auswahl an Produkten aus vielen verschiedenen Kategorien anbieten, gibt es auch solche, die sich etwa auf spezielle Branchen oder Themen, beispielsweise Nachhaltigkeit, oder auch auf spezielle Branchen spezialisiert haben.
Die größten bzw. wichtigsten Plattformen in Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen Amazon, Ebay, Otto, Zalando, Kaufland und Etsy dar. Wir geben einen Überblick über aktuelle Zahlen und Fakten, die wichtigsten Merkmale sowie hilfreiche Informationen zum Handel auf den jeweiligen Marktplätzen.
In Deutschland und Österreich gilt
Ein weiterer, sehr großer Marktplatz-Player in der Online-Welt ist
Das Berliner Unternehmen begann mit einer für damalige Verhältnisse mutigen Idee: 2008 starteten die Studienfreunde und Robert Gentz und David Schneider, die das Unternehmen nach wie vor leiten, mit dem Verkauf von Schuhen im Netz – aus der eigenen WG heraus. Seit 2009 beliefert Zalando Österreich und erweiterte in dem Jahr auch das Sortiment um Mode. Seit 2011 wird auch in der Schweiz verkauft.
Anders als die anderen vorgestellten Marktplätze kommt Kaufland originär aus dem stationären Handel: 1968 eröffnete die erste Filiale, inzwischen gibt es etwa 1.500 Geschäfte in acht europäischen Ländern. Als Werte schreibt sich das Unternehmen Kundenzufriedenheit und Fairness auf die Fahnen.
Etsy bezeichnet sich selbst als Marktplatz für kreative Waren. Auf der Plattform werden Handmade-Produkte, individualisierte Waren, Vintage-Produkte, Kunst- und Kreativbedarf u. Ä. verkauft. „In einer Zeit zunehmender Automatisierung ist unser Ziel, zwischenmenschliche Beziehungen als Kernstück des Handels zu erhalten. Deswegen haben wir einen Ort aufgebaut, der ganz im Zeichen der Kreativität steht und an dem sie sich frei entfalten kann“, heißt es in der Selbstbeschreibung der Plattform. Deshalb wirbt man mit niedrigen Gebühren sowie Tools, Unterstützung und Weiterbildungsangeboten. Etsy ist ein US-amerikanisches Unternehmen und wurde 2005 in Brooklyn gegründet. 
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