Zalando hat im letzten Jahr einen Mindestbestellwert für kostenlose Lieferungen eingeführt. Bei Bestellungen, die einen Warenwert von unter 29,90 Euro haben, wird den Kund:innen eine Liefergebühr in Höhe von 4,90 Euro in Rechnung gestellt. Dass kostenlose Lieferungen erst ab einem bestimmten Bestellwert möglich sind, ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Allerdings kommen die „Versandkosten“ hier offenbar nicht in jedem Fall dort an, wo die Kosten auch entstehen.
Denn die Gebühr in Höhe von 4,90 Euro wird auch dann erhoben, wenn es sich um einen Verkauf eines Händlers des Partnerprogramms handelt, der den Versand komplett selbst vornimmt. Die Kosten, die für Verpackung, Versand und Lagerung anfallen, fallen also beim Händler an – Die 4,90 Euro landen allerdings offenbar bei Zalando, wie eine Händlerin gegenüber OnlinehändlerNews erklärte.
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Ach und wenn Kunden Fehler machen müssen wir auch noch zahlen (z.b. Artikel retourenieren die garnicht von uns sind)
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Komisch, beim Klamottenkauf hört der böse "Klimawandel" für die Menschen sofort auf. Das Klima schonen sollen immer nur die anderen
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Das Resultat ist das die Warenkörbe immer größer werden und viel mehr zurückgeschickt wird. Die Kosten für die Retoure trägt wer? Der Händler, genau.
Mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun. Aber das ist ein Thema das Zalando ohnehin wenig wirklich interessiert, zumindest wenn es um die Händler geht. Denn welcher Marktplatz schreibt sonst vor das der Bestellung mindestens 3 DIN A4 Seiten Papier beiliegen müssen (Lieferschein [wer braucht sowas überhaupt?], Retoureschein und Retourelabel)? Dazu die hohe Retourequote (kostenloser Rückversand, 100 Tage Rückgaberecht).
Nachhaltig und fair steht in meinem Vokabular jedenfalls für etwas anderes.
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