Für den Online-Handel in Europa könnte es ein Paukenschlag werden: Der chinesische Konzern und Amazon-Konkurrent Alibaba soll seine internationale Präsenz vergrößern und mit seiner B2C-Online-Plattform Tmall konkret nach Europa expandieren wollen, heißt es in einer Reuters-Meldung bei der WirtschaftsWoche.
Auf einer Tech-Konferenz in Paris habe sich John Michael Evans, Präsident der Alibaba Group, am Donnerstag zu den Bestrebungen von Alibaba geäußert und kommentiert, dass man plane, „lokale Marken und lokale Kunden auf lokalen Märkten zu bedienen“. Auch entsprechende Vorbereitungen auf eine Ausbreitung auf dem europäischen Parkett seien bereits getroffen worden: „Wir haben mit einem Pilotprojekt in Spanien begonnen, das wir auf ganz Europa ausweiten werden“, so der 65-Jährige.
Zuletzt hatte Alibaba im März für Schlagzeilen gesorgt: Damals wurde bekannt, dass der Konzern zerschlagen werden soll. Die Aufspaltung der einzelnen Konzernteile solle es Alibaba ermöglichen, „die Entscheidungswege zu verkürzen und schneller zu reagieren“, sagte Alibaba-Group-CEO Daniel Zhang damals. In diesem Zuge wurde die Aufspaltung in folgende Segmente verkündet: Online-Handel, Medien, Cloud-Dienste, lokale Dienstleistungen, Logistik sowie Unterhaltung.
Kommentar schreiben