Kann Amazon bei Nichtbeachtung den Account sperren?
Wer auf Amazon verkauft, muss sich sowohl an die Marktplatzvorgaben von Amazon halten, als auch an die gesetzlichen Vorgaben. Wenn diese nicht beachtet werden, ist eine Kontensperrung nicht ausgeschlossen.
Wir haben Amazon zu dem Thema angefragt und um eine Stellungnahme gebeten. Ein Amazon-Sprecher äußerte sich zu dem Fall wie folgt:
„Unsere Verkaufspartner sind unglaublich wichtig für Amazon, und wir geben jedes Jahr Milliarden von Dollar aus, um ihnen zu helfen, in unserem Store erfolgreich zu sein. Um unseren Verkaufspartnern die Möglichkeit zu geben, sich auf bevorstehende Gesetzesänderungen vorzubereiten, aktivieren wir eine Reihe von Funktionen, die das Hochladen und Einreichen erforderlicher Compliance- und Sicherheitsinformationen erleichtern. Wir bemühen uns stets um Klarheit in unserer Kommunikation mit den Verkaufspartnern, und wir werden uns in den nächsten Wochen an sie wenden, um sie weiter darüber aufzuklären, wie sie dies erfolgreich umsetzen können."
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Und vor allem ist es ganz auf den Punkt gebracht. Die Produkte werden immer minderwertiger, weil man zur Bezahlung der ganzen Bürokratie nur noch am Ex-Fabrikpreis sparen kann oder mehr einkaufen muss o.ä.
ERGO: Bald gibts nur noch Amazon und einen dr Reich ist und garnicht weiss, wohin mit dem Kapital und Geld und alle anderen sind arme Arbeiter.
Und das unter dem Schutz von Freiberuflern die dann NOCH der Mittelschicht angehören: StB und RA.
Aber auch eure Zeiten sind gezählt dank KI.
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Darum werde ich auch keine Waren mehr importieren und versuche mich zu irgendwo krampfhaft zu bewerben...nach 12 Jahren Onlinehandel bald arbeitslos, danke EU, ihr seid [Anmerkung der Redaktion: Bitte beachten sie unsere Netiquette]
Schlimm für Generation-Z. Man braucht wohlmöglich bald ein Studium für den primitiven Onlinehandel, und 100.000 Euro für "Prüf-und Zertifizierungs kosten", sowie einen 26 Stunden Tag vor lauter Bürokratie. Die Produkte werden ja schliesslich nicht besser, nur doppelt so teuer.
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"sie erhalten diese E-Mail, weil Sie Produkte mit CE-Kennzeichnun g in mindestens einem der EU-Läden von Amazon zum Verkauf anbieten."
seinerzeit wurde ich gegen meinen Willen mit Erweiterung meiner Angebote auf diverse EU Länder und amazon UK beglückt. ich hatte drauf hin alle meine "rübergezogene" Angebote auf anazon.pl etc und amazon.uk gelöscht.
trotzdem verkaufe ich in "EU Läden" laut amazon?
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Es kann doch nicht sein, dass man immer nur juristische Schritte geht und damit immer zu spät kommt. Bei Amazon ist mal wieder der Wurm drinnen und die selbst bekommen es nicht mal mit - die machen es ja schon ein ganze Zeit.
ich habe das mit den +44er Nummern auch schon erlebt, in andren Fällen.
Händlerbund, überlegt Euch mal was. Sowas in der Art, dass ihr Euch einen Verantwortliche n bei Amazon herauspickt, der kompetenter Ansprechpartner ist und wo ihr Euch im Namen von uns allen hinwenden könnte und solch Missstände aufzeigen könnt.
Die würden dann ein Feedback haben, was sie so wohl nicht haben. Denn es widerspricht ja oft sämtlicher Logik und dann kommen Sprachbarrieren und vor allem vollkommen überfordert Mitarbeiter....
Wäre auf jeden Fall ein Versuch wert. Amazon ist halt ein Molloch, aber auch nicht grundsätzlich "beratungresistent".
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Hallo Herr Brandes,
wir können Ihren Ärger und Ihre Kritik sehr gut nachvollziehen. Wir stehen im regelmäßigen Austausch mit Amazon und nehmen regelmäßig die Probleme der Händlerinnen und Händler mit in die Gespräche auf.
Allerdings ist es ebenso wichtig, dass sich Händler mit ihrer Kritik direkt an Amazon wenden, da es sich bei Amazon um ein eigenständiges Unternehmen handelt und wir nur begrenzte Möglichkeiten haben, auf die Vorgehensweisen von Amazon einzuwirken.
In Artikeln wie diesen hier versuchen wir allerdings auf Missstände aufmerksam zu machen und Händlerinnen und Händler über eventuelle Problematiken zu informieren und Empfehlungen auszusprechen. Auch hier haben wir Amazon zu dem Thema angefragt und um Stellungnahme gebeten, wie das Statement im Artikel zeigt.
Weiterhin alles Gute und viele Grüße,
die Redaktion
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Auf den Hinweis/die Frage, dass das bei 100en ASIN ja ewig dauert und enorme Ressourcen kostet, verwies der Mitarbeiter auf die ja noch lange Deadline..
Echt jetzt - super Idee? Ich werde das wohl nur bei eine paar der wichtigsten Produkten tun und bei dem Rest werden Amazon oder der/die Markeninhaber (der nicht auf Amazon anbieten) bares Geld verlieren, es sei denn ein anderer Händler macht sich die Mühe.
*kopfschüttel*
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Wir sind ein Deutscher Händler der ausschließlich nach Deutschland auf einer Deutschen Plattform vertreibt. Warum erhalten wir in Rechtsfragen nur Englischen Support seitens Amazon? Wir können nur den Kopf schütteln und werden dies aussitzen...Wir werden keine englischen Anfragen welche ein rechtliches Thema angeht beantworten.
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Das Problem ist, der Fotoaufwand PRO Artikel 6 Fotos. Ein Riesenprozess und Aufwand!!
Das hinterlegen klappt sonst nicht, wenn die "Marke" noch bei Amazon im System hinterlegt ist.
Ich überlege einen großen Teil der Produkte aus dem Sortiment zu nehmen, ein weiterer Import solcher Aufwandsartikel lohnt nicht.
Amazon selbst schickt tonnenweise "Lesestoff" als Mail zum Lesen. Als hätte man die Zeit und Ruhe, sich den ganzen Kokolores durchzulesen
Wenn das so weitergeht brauchen folgende junge Menschen, die online verkaufen wollen ein abgeschlossenes Studium mit Schwerpunkt Onlinehandel.
Mir ist das ganze unnötige Bürokratie zu aufwendig geworden und verzichte freiwillig auf die Hälfte der Einnahme. Um den Verkauf und Handel und um den Kundenservice scheint es nicht mehr großartig zu gehen in der EU
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Antwort der Redaktion
Hallo,
wir sind uns sicher, dass es genug starke Wörter unter der Einhaltung der Netiquette gibt.
Mit den besten Grüßen
die Redaktion
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Der Seller-Service in Deutschland meinte ich solle den Fall schließen, weil es auf mich nicht zutrifft. Gesagt, getan und prompt wurde der Fall am nächsten Tag von Amazon UK wieder eröffnet und ich bekam einen Anruf. Der englischsprachi ge Mitarbeiter ging ebenfalls nicht auf meine Argumente ein und legte einfach auf, nachdem ich ihm zum x-ten Mal gesagt habe, dass ich kein CE-Kennzeichen habe und auch keines benötige.
Ich bin ein bisschen ratlos, aber auch besorgt in diesem Fall, denn eine Sperrung des Accounts wäre natürlich fatal.
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