Woher kommt der Wildnis-Hype?
Zurückzuführen ist die hohe Nachfrage – wie so oft – auf bestimmte Medienformate, die in den letzten Wochen einen massiven Zulauf hatten. Bekannt sind solche Konsumeffekte ja bereits von Netflix-Serien wie „Stranger Things“ oder „Dahmer – Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer“. Dieses Mal soll ein YouTuber maßgeblich für den Hype verantwortlich sein: Fritz Meinecke mit seinem Format „7 vs. Wild“.
In der Reality-Show werden sieben Leute begleitet, die nur mit ihrer Kleidung und sieben zuvor ausgewählten Ausrüstungsgegenständen allein in der Wildnis durchhalten müssen. Der Produzent Meinecke führt damit aktuell die wöchentlichen deutschen YouTube-Charts an, hat 2,75 Millionen Follower und erzielt im Schnitt 4,97 Millionen Views fünf Tage nach dem Upload eines neuen Videos. Allein die Clips der zweiten Staffel 7 vs. Wild hätten in den letzten Wochen jeweils bis zu 12 Millionen Aufrufe erhalten. Er betreibt im Übrigen auch seinen eigenen Online-Shop mit Merch – eine Zuverdienst, der unter YouTubern öfter anzutreffen ist.
Daneben soll auch das Dschungelcamp („Ich bin ein Star - holt mich hier raus“) zum Jahresanfang starke Quoten erzielen und den Outdoor-Hype zusätzlich beflügeln.
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