Ebay konnte das vergangene Weihnachtsquartal mit steigenden Umsätzen abschließen: Der Online-Marktplatz hat seine aktuellen Quartalszahlen präsentiert und die legen für Q4 in diesem Bereich ein Plus um fünf Prozent auf insgesamt 2,6 Milliarden Dollar offen. Die positive Umsatzentwicklung sei unter anderem auf mehr Transaktionsgebühren zurückzuführen, die verrechnet werden konnten. Auch mehr Werbung und die Umstellung des Zahlungssystems von PayPal auf Adyen hätten sich positiv ausgewirkt, schreibt Heise Online.
Weniger rosig als beim Umsatz sieht es hingegen beim Bruttohandelsvolumen aus, denn es sank um zehn Prozent auf 20,7 Milliarden US-Dollar inklusive Steuern sowie Versandgebühren. In etwa gleichem Maße gesunken sind überdies die Zahlen der Händler, die ein Minus von rund acht Prozent auf 17 Millionen verzeichnen, sowie die Menge an Kundinnen und Kunden. Hier sackte der Wert um 9 Prozent auf 147 Millionen ab. Alles in allem wuchs das Betriebsergebnis auf einen Wert von 688 Millionen Dollar, was einem Anstieg um vier Prozent entspricht.
Durch verlustreiche Aktiengeschäfte im Rahmen von Adevinta verzeichne das US-Unternehmen einen Vorsteuerverlust aus fortzuführenden Geschäften in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum war hier noch ein Gewinn in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar auszumachen. „Allerdings profitiert die Firma von 268 Millionen Dollar Steuernettogutschriften und 2,9 Milliarden Dollar Gewinn aus nicht fortzuführenden Geschäften (Südkorea). So kommt es zu einem Nettoquartalsgewinn von zwei Milliarden Dollar – 133 Prozent mehr als ein Jahr zuvor“, heißt es weiter.
Ein Blick auf das gesamte Jahr 2021 verheißt einen Nettoumsatz von 10,4 Milliarden Dollar, was ein Plus von 17 Prozent bedeutet, und ein um 11 Prozent gestiegener Betriebsgewinn von 2,9 Milliarden Dollar. Für die kommenden Monate erwartet Ebay einen spürbaren Einbruch des Bruttohandelsvolumens um rund ein Fünftel. Dann soll nur noch ein Wert von etwa 19 Milliarden Dollar erreicht werden. Auch der Nettoumsatz werde voraussichtlich im einstelligen Bereich sinken. Die Zahlen und Prognosen lösten an der Börse einen Rückgang des Aktienwertes im nachbörslichen Handel von zwischenzeitlich acht Prozent aus.
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Das ganze wird dazu führen das Ebay ein Ramschladen wird, mit Schrottprodukte n die durch ihre hohe Marge noch angeboten werden können. Schaut mal bei Wish rein und sucht nach den Artikeln bei Ebay, dann wisst ihr wo die Reise bei Ebay hingeht. Qualität sucht man dann doch eher über Onlineshops.
Mein Umsatz bei Ebay liegt aktuell noch bei 10% vom Spitzenwert und das trotz mehr Artikeln. Es ist daher langsam an der Zeit Tschüss zu sagen. Schade das sich diese Plattform so negativ entwickelt hat und schade das man dort so viel Zeit verschwendet hat.
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