Der eigene Webshop ist fertig – doch damit ist es noch nicht getan. Wer im E-Commerce von allen Absatzkanälen profitieren will, sollte auch über einen Marktplatz verkaufen. Im vierten Teil unserer Händler-Serie berichtet Dirk Carolus von seinen Erfahrungen mit Online-Marktplätzen und worauf Anfänger und Profis achten sollten.
Es sei wie die Suche nach dem heiligen Gral, so der Leverkusener Händler. Für den Verkauf in Deutschland gibt es neben den beiden großen Konkurrenten Amazon und Ebay auch viele weitere Marktplätze, etwa von Otto, Real und Hood, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten. Online-Händler sollten sich laut Carolus auch bei der Wahl des passenden Marktplatzes über einige Punkte klar sein:
- Was will ich verkaufen? (Produktart)
- Was kann das Produkt? (Zielgruppe)
- Was kann das Produkt besser als die Konkurrenz? (Differenzierung)
- Zu welchem Preis bekomme ich das Produkt? (Lieferanten, Menge)
- In welchen Bereichen benötige ich Hilfe?
- Welche Art von Logistik? (eigenes Lager und Versand oder Fulfillment)
Carolus plädiert dabei dafür, bestimmte Aufgaben besser an Spezialisten abzugeben. „Stundenlanges Tüfteln über eine Strategie oder einen technischen Kniff kosten viel Zeit. Und damit viel Geld. Als Verkäufer habe ich nur einen Grundgedanken zu hegen: Verkaufen.“

Kommentar schreiben
Antworten
Amazon ist im Gegensatz zu ebay kein einfacher Marktplatz, sondern verkauft seine eigenen Produkte ebenso und versucht bekanntlich alles, um gute Händler auszustechen und deren Produkte dann selber zu verkaufen. Die haben also Gratis die Handhabe Dich zu studieren und dann diese Produkte dann zu übernehmen. Besser - für amazon - gehts wohl nicht. Teststrecke umsonst.
Zweitens sind die ihren Verkäufern gegenüber derart rigoros und unverschämt einseitig, dass man alleine schon deswegen von amazon Abstand nehmen sollte.
Und weiter ist es für mich als Käufer kein tolles Erlebnis, bei amazon die Ex-und-Hop-ange bote zu sehen. Es ist wie als ob mir etwas untergeschoben wird. Bei ebay habe ich alle Artikel im Gesichtsfeld, wenn ich etwas suche. Ich empfinde es als Bevormundung, wie amazon anbietet und es verletzt meine Intellekt, wie ich dort die Präsentation sehen muss. Ich bin enttäuscht, dass Käufer überhaupt noch nach Amazon gehen. Daran kann ich den Glauben an die Menschheit verlieren.
Die ganzen Strafen, die amazon auf der Welt von Staaten und der EU usw. aufgebürdet bekommt zeigen ja eine deutliche Sprache. Von ebay hört man sowas so gut wie nie.
Warum verbietet man Amazon nicht einfach anstatt Strafen aufzuerlegen. Es müsste doch mittlerweile auch dem dümmstem Juristen aufgefallen sein, dass Amazon dies provoziert und selbst über deren Praktiken bescheid weiss und das trotzdem nciht einstellt. Man sagt doch, dass die Lobbyarbeit bei amazon Unmengen von Milliarden Aufwand bedeuten und amazon dafür am meisten Geld aufwendet, wenn man die Grosskonzerne vergleicht.
Jeder Privatmann wird zur Rechenschaft gezogen, wenn er gegen Gesetze verstösst, die Lumpen von amazon kommen mit Geldstrafen davon, die bei denen aus der Portokasse bezahlt werden. Amazon, Alphabet, usw. alleine deren Barvermögen ist grösser als dr Bundeshaushalt.
Ihre Antwort schreiben