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Aukey versucht, die Amazon-Sperre zu umgehen

Veröffentlicht: 28.07.2021
imgAktualisierung: 28.07.2021
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 2 Min.
28.07.2021
img 28.07.2021
ca. 2 Min.
Amazon Seller
© PixieMe / shutterstock.com
Amazon verbannte den chinesischen Hersteller Aukey jüngst wegen Bewertungsbetrug. Nun versucht Aukey, die Sperre zu umgehen.


Eine Löschung vom Amazon-Verkaufskanal geht für viele Händler sicherlich mit großen Umsatzeinbußen einher. Es ist also nicht verwunderlich, dass Aukey versucht, einen Weg zurück auf die Plattform zu finden. Auf dem deutschen Amazon-Marktplatz finden sich laut t3n aktuell zwei Produkte von Aukey-Untermarken, die durch Drittanbieter verkauft werden.

Zwielichtige Praktiken

Aukey fiel in der Vergangenheit durch unlautere Beeinflussung von Käufern auf. Diesen wurden, beispielsweise, Rabattcodes für das Erstellen positiver Bewertungen versprochen. Das führte zum Ausschluss des Anbieters. Dennoch kann man momentan ein Set Blue-Tooth-Kopfhörer der Untermarke Key auf Amazon finden

Diese werden in Deutschland durch den Anbieter FirstGlass mit Sitz in München verkauft. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Haushalts- und Elektronikprodukten an und vermittelt den Eindruck, in erster Linie Restposten zu vertreiben. 

NotebookCheck fand weiterhin eine Webcam der Marke „Privix“. Doch wo die Produktbeschreibung frei von jedem Vermerk auf den Hersteller ist, sieht man im Produktbild deutlich ein Aukey-Logo. Verkauft wird die Webcam vom Amazon-Anbieter Getyourseazy mit Sitz in Bovenden.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Da beide Produkte von vermeintlichen Restpostenhändlern vertrieben werden, könnte es sich auch lediglich um Restbestände handeln, die die Händler nun noch aus dem Lager haben wollen. Man könnte aber auch mutmaßen, dass Aukey hier versucht, mit Amazon zu spielen und sich möglichst unbemerkt Wege zurück auf den Marktplatz sucht.

Die Vermeidung des Firmennamens in der Beschreibung könnte dabei eine Taktik darstellen, die automatischen Suchmechanismen Amazons zu umgehen, spekuliert man bei t3n.

Veröffentlicht: 28.07.2021
img Letzte Aktualisierung: 28.07.2021
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Ricarda berichtet über digitale Themen und spricht in Interviews und Podcasts mit spannenden Stimmen aus der Branche.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Alfi
29.07.2021

Antworten

Da gibt es noch mehr Beispiele, wie ACEPC: amazon.de/.../...

Logo runter und es wird einfach mit einem anderen Account weiterverkauft: www.amazon.de/.../

Bewertungen(von fremden Artikeln) inklusive...
Aukey
29.07.2021

Antworten

Da seid ihr etwas ganz ganz Großem auf der Spur