Karl Racine, der Generalstaatsanwalt von Washington D.C., hat Klage gegen Amazon erhoben. Dabei gehe es um „wettbewerbsfeindliche Praktiken“, wie die Zeit berichtet. Konkret stehe der Vorwurf im Raum, dass Amazon unabhängigen Anbietern, also seinen Marketplace-Händlern, verbieten würde, ihre Produkte auf anderen Plattformen zu einem niedrigeren Preis anzubieten.
Wie Heise Online berichtet, wird diese Bestpreisklausel in der sogenannten „Fair Pricing Policy“ festgehalten, nach der Händler auch keine hohen Rabatte vorgaukeln oder exzessive Versand- oder Bearbeitungsgebühren verlangen dürfen. Doch die „Fair Pricing Policy“ untersagt es ebenfalls, Preise anzusetzen, die deutlich höher liegen als kürzlich auf oder abseits von Amazon angebotene Preise.
Das Problem nach Ansicht des Generalstaatsanwalts: Amazon verlange bis zu 40 Prozent Gebühren von Marketplace-Händlern. Diese Gebühren würden natürlich in die Preise mit einberechnet werden, doch aufgrund der geltenden Policy müssten die Händler ähnlich hohe Preise auch in ihrem eigenen Shop und auf anderen Marktplätzen verlangen – selbst wenn dort die Gebühren niedriger ausfallen. Diese Bestpreisklausel führe Racine zufolge zu unnatürlich hohen Preisen für die Verbraucher.
Amazon weise die Vorwürfe zurück: „Der Staatsanwalt des District of Columbia hat das komplett falsch verstanden“, habe das Unternehmen auf Anfrage von Heise erklärt. „Verkäufer setzen die Preise für ihre Produkte selbst fest. Amazon ist stolz auf die Tatsache, dass wir niedrige Preise für die breiteste Auswahl bieten, und wie jedes Geschäft behalten wir uns vor, Angebote nicht hervorzuheben, die nicht kompetitiv bepreist sind.“
Das Verfahren in den USA dürfte auch für deutsche Marktplatz-Händler spannend werden: Denn auch hierzulande wendet Amazon die gleiche Klausel an.
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Antwort der Redaktion
Hallo Peter,
du meinst sicherlich den Rechtsstreit bezüglich Booking.com: onlinehaendler-news.de/.../...
Mit besten Grüßen
die Redaktion
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So werden viele Gleiche Produkte (vom gleichen Hersteller!) unter den Eigenmarken der Händler verkauft.
Das hat nicht's mit Markttransparen z zu tun, sondern täuscht Kunden genau über diese "Bestpreisgarantie".
Irgendwann wird dies wie eine "Immobilienblas e" platzen.
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