Diese Faktoren sollten Händler beachten
1. Konkurrenzfähige Preise
Wie nicht anders zu erwarten, spielt der Preis von Produkten im Kampf um die Buy Box eine übergeordnete Rolle. Er gilt bei Branchenprofis als einer der wichtigsten Faktoren und auch auf den Amazon-Hilfeseiten für Verkäufer wird der Preis als erster Faktor genannt. Hier schreibt Amazon: „Kunden vertrauen darauf, dass sie bei Amazon die günstigen Preise finden. Beobachten Sie Ihre Konkurrenz, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Das heißt im Prinzip, nur wenn sich Händler an den Preisen ihrer Mitbewerber orientieren, haben sie eine Chance auf die Buy Box. Zu hohe Preise werden es kaum in die Box schaffen. Viele Verkäufer nehmen dementsprechend lieber eine geringere Marge in Kauf und hoffen gleichzeitig auf höhere Absätze durch die Spitzenplatzierung.
2. Repricing Tools nutzen
Direkt an die konkurrenzfähigen Preise schließt sich ein zweiter Tipp an: nämlich die Nutzung von Pricing Tools. Bei mehreren Hundert Angeboten ist es Händlern zusätzlich zu den alltäglichen Aufgaben schier unmöglich, alle Preise im Blick zu behalten und auf konkurrierende Preisanpassungen zeitnah zu reagieren. „Ein moderner Verkäufer muss umgehend auf eine mögliche Änderung der Marktsituation reagieren können. Die richtige Reaktion ist ausschließlich mit einem automatisierten Prozess möglich“, sagt Igor Branopolski von der Sellerlogic GmbH weiter.
3. Fristgerechter Versand
Da es im Rahmen der Buy Box auch um bestmöglichen Service geht, darf natürlich auch die Bedeutung der Versandzeit nicht unterschätzt werden. Die Rate der verspäteten Lieferungen sollte so gering wie möglich sein. Ist dieser Wert nämlich zu hoch, bevorzugt Amazon lieber einen Seller, der die Kunden schneller beliefert und der Kundenzufriedenheit dementsprechend besser nachkommt. Die Rate verspäteter Lieferungen sollte in jedem Fall kleiner als vier Prozent sein. Andernfalls droht sogar eine Kontensperrung.
4. FBA & Prime
Ganz im Zeichen einer schnellen Lieferzeit und demzufolge auch einer hohen Kundenzufriedenheit stehen Amazon Prime bzw. FBA. Händler, die „Fulfillment by Amazon“ nutzen, können eine schnelle Lieferung durch Amazon garantieren – das weiß Amazon und bevorzugt jene Händler in der Praxis häufig.
5. Geringe Storno-Rate nach Bestellung
Wenn Händler eine Bestellung stornieren, sieht Amazon darin ein Anzeichen für schlechten Service für den Kunden. Und ganz nebenbei gehen dem Konzern dabei auch Einnahmen verloren. Nicht verwunderlich ist es daher, dass Amazon eine erhöhte Storno-Quote negativ bewertet. Wie hoch die Quote maximal sein darf, um immer noch eine Chance auf die Buy Box zu haben, ist nicht gewiss. Allerdings sollte ein Wert von 2,5 Prozent nicht überschritten werden, da auch in diesem Fall die Sperrung des Amazon-Kontos droht. Grundsätzlich gilt: je niedriger, desto besser.
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