Für das erste Quartal 2021 hat der Moderiese Zalando eine starke Bilanz gezogen: Das Bruttowarenvolumen (GMV) wuchs um 55,6 Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Euro und auch beim Umsatz konnte mit Blick auf den Vorjahreszeitraum ein kräftiges Plus in Höhe von 46,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro verzeichnet werden. Das bereinigte Ebit erreichte einen Wert von 93,3 Millionen Euro. Als Treiber des Wachstums gelten nach wie vor die steigende Nachfrage nach digitalen Angeboten sowie das Partnergeschäft. Profitieren konnte man zudem von einer niedrigen Retourenquote. Ein beeindruckendes Wachstum sei darüber hinaus bei der Zahl der Neukunden verzeichnet worden – seit 2013 wurde hier der größte Schub registriert. Die Zahl der aktiven Kunden gibt Zalando zum Ende des Quartals mit 41,8 Millionen an.
„Zalando hat im ersten Quartal 2021 sein bislang stärkstes Wachstum seit dem Börsengang 2014 erzielt. Wir sehen, dass sich unser Plattformgeschäft immer schneller entfaltet und Vorteile für Kund*innen und Partner*innen gleichermaßen schafft. So kommen wir unserem Ziel, der Starting Point for Fashion zu sein, mit großen Schritten näher”, kommentiert Finanzvorstand David Schröder die Entwicklung.
Auf Basis des erfolgreichen ersten Quartals sah sich Zalando in der Lage, die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2021 anzuheben: Das GMV-Wachstum soll sich 2021 voraussichtlich im Bereich zwischen 31 und 36 Prozent und Werten zwischen 14,0 und 14,6 Milliarden Euro befinden. Das Umsatzwachstum peilt das Unternehmen zwischen 26 und 31 Prozent sowie Werten zwischen 10,1 und 10,5 Milliarden Euro an. Bei 400 bis 475 Millionen Euro soll zudem das bereinigte Ebit liegen.
Um das Wachstum stemmen zu können, will Zalando sein bestehendes Logistiknetzwerk erweitern: Bis 2023 sollen die aktuell zehn Logistikzentren auf eine Zahl von 15 anwachsen. „Zwei Zentren in Rotterdam und Madrid stehen kurz vor der Fertigstellung und werden 2021 den Betrieb aufnehmen. Die Bauarbeiten an drei neuen Logistikzentren in Frankreich, Deutschland und Polen starten in den kommenden zwölf Monaten”, heißt es weiter.
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