Am gestrigen Mittwoch ist Amazon in Schweden gestartet – mitsamt einer eigenen schwedischsprachigen Website. Doch bei dem Markteintritt unterliefen dem Online-Riesen einige peinliche Fehler, die zur Belustigung der Nutzer dienten. Wie der Spiegel berichtet, zeigte die Website zwischenzeitlich nicht die schwedische Flagge, sondern die von Argentinien.
Auch die Qualität der Übersetzung sei für einen internationalen Multi-Milliarden-Konzern „erstaunlich unprofessionell“ gewesen. So gab es Nutzerbeschwerden, dass beispielsweise statt des korrekten Wortes für „Hahn“ ein Begriff von Amazon verwendet wurde, der im Schwedischen tatsächlich als Bezeichnung für das männliche Geschlechtsteil verwendet werde. Auf Twitter teilten die Nutzer ihre Belustigung, aber auch ihren Ärger.
Amazons schwedischer Konkurrent Pricerunner spottete über den Start des Konzerns. Unternehmenschef Nicklas Storakers bezeichnete den Markteintritt als „vermurkst“. Er zeigte sich zudem verwundert, dass Amazon auf die üblichen Eröffnungsschnäppchen verzichtet habe.
Amazon reagierte PR-mäßig auf den verpatzten Markteintritt: Das Unternehmen wolle „allen danken, die auf diese Probleme aufmerksam gemacht haben und uns helfen, Amazon.se zu verbessern“, erklärte eine Sprecherin.
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