Von der stärkeren Online-Nachfrage in der Coronakrise profitiert auch Ebay. Im Rahmen der Ebay Open – die in diesem Jahr aus bekannten Gründen digital stattfinden – erklärte der neue Deutschland-Chef Oliver Klinck, dass allein im zweiten Quartal so viele Neukunden dazugekommen sind wie im vergangenen Gesamtjahr. Man erreiche mittlerweile etwa ein Drittel aller Online-Shopper. „Wir können inzwischen sehen, dass es sich bei den Neukunden nicht nur um Einmalkäufer handelt“, so Klinck weiter.
Oliver Klinck versprach den über 1.000 teilnehmenden Händlern außerdem einige neue Features für den Marktplatz. Es werde aber nicht das „eine große Feature“ geben, sondern eine ständige Weiterentwicklung – Managed Marketplace heißt das bei Ebay. „Ein Beispiel dafür ist unsere Initiative für strukturierte Daten, die es nun möglich macht, dass Ebay-Händlern für jedes Artikelmerkmal sofort das damit verbundene Suchvolumen angezeigt wird.“ Bei der technologischen Weiterentwicklung wolle man aber den Kern des Unternehmens bewahren: „Bei Ebay finden nicht nur Verkäufer ihre Kunden, sondern sind viele Käufer auch selbst als Verkäufer aktiv.“ Dies unterscheide Ebay von anderen Marktplätzen und solle weiter gestärkt werden.
Außerdem erklärte Oliver Klinck, dass das Corona-Hilfsprogramm fortgesetzt werde. Mindestens bis Ende des Jahres sollen Vergünstigungen, etwa ein vorübergehender Verzicht auf Verkaufsgebühren für neue Händler, fortgesetzt werden. In den vergangenen Monaten haben sich nicht nur kleine Händler neu angeschlossen, sondern auch größere Ketten wie Tedi. Dies soll fortgeführt werden.
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